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Gewappnet für Home-Office - mit kleinem Geld

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 10. April 2020

Mit der Corona-Krise hielt der Slogan „Stay at home“ in Deutschland und der Welt Einzug. Nicht nur Schüler und Studierende sollten von zu Hause aus ihren Lernalltag fortführen – auch Arbeitnehmer wurden reihenweise ins Home-Office geschickt. Wer jedoch in den eigenen vier Wänden noch keinen Arbeitsbereich besitzt, muss aufrüsten. Dabei lässt sich das „Heimbüro“ schnell und kostengünstig ausstatten. Wichtig ist, dass man sich sein Office bequem gestaltet, um sich in ruhiger und professioneller Atmosphäre der Arbeit zu widmen.

Das Home-Office günstig einrichten – mit Second-Hand-Produkten kein Problem

Aus dem Bett fallen und direkt am Arbeitsplatz sitzen – viele Arbeitnehmer hatten vor Corona idealisierte Vorstellungen vom Home-Office. Ist die ganze Familie zu Hause, gestaltet es sich jedoch schwer, am Küchentisch oder in seinem Wohnzimmer der eigenen Arbeit nachzugehen. Damit die Leistung und das Arbeitspensum nicht unter der Arbeitsplatzveränderung leiden, ist vielleicht guter Rat teuer – die Home-Office-Ausrüstung jedoch nicht. Zunächst brauchen die Arbeitnehmer funktionsfähige Technik. Als vorteilhaft erweisen sich Rechner, Bildschirm und Maus oder ein handlicher Laptop mit externer Maus. Wer den Privatrechner nicht für die Arbeit nutzen möchte, kann sich ein Zweitgerät aus zweiter Hand beschaffen.

Günstige gebrauchte Notebooks für Büro und Home Office verfügen bereits über eine sehr gute technische Grundausstattung sowie die wichtigsten Schreib- und Excel-Programme. Bei der Auswahl achten die Käufer auf einen großen Bildschirm. Müssen mehrere Seiten gleichzeitig geöffnet werden, sollte das Display mindestens 17 Zoll messen. Ein weiteres Auswahlkriterium stellt ein leistungsstarker Akku dar. Bei der Vielzahl der Notebooks liegt die Laufzeit zwischen vier und acht Stunden. Dabei gilt zu bedenken, dass sie sich bei gebrauchten Modellen unter Umständen reduziert. Zu vermeiden sind Laptops, die ständigen Kontakt zum Stromnetz brauchen, da sie die Energiekosten unnötig in die Höhe treiben.

Ein separates Arbeitszimmer mit kleinem Geld einrichten

Wer sich einmal mit der Arbeit in den eigenen vier Wänden anfreundet, geht zukünftig vielleicht vermehrt auf das Home-Office über. In dem Fall brauchen Arbeitnehmer ein Arbeitszimmer mit Schreibtisch, richtiger Bestuhlung und Stauraum. Wie groß der Raum oder die „Arbeitsecke“ ausfallen sollen, hängt von den individuellen Vorstellungen und Bedürfnissen ab. In der Regel muss im Home-Office nicht angebaut werden. In den meisten Wohnungen findet sich ein ungenutztes Zimmer oder ein ruhiges Plätzchen abseits des Familientrubels.

Hier können Schreibtisch, Schreibtischstuhl und Aktenschränke untergebracht werden. Der Schreibtisch stellt das Herzstück des eigenen Arbeitsbereichs dar. Bei der Auswahl kommt es daher auf die richtige Größe an. Wer mit einem großen Bildschirm arbeitet, muss auf den richtigen Abstand achten. Als empfehlenswert gelten Tische mit einer Mindesttiefe von 80 Zentimetern. Um mehr Platz auf der Oberfläche zu schaffen, kann beispielsweise eine Bildschirmhalterung zum Einsatz kommen. Hantieren Arbeitnehmer mit einer Reihe von Dokumenten und wichtigen Papieren, sollte die Briefablage nicht auf dem Schreibtisch fehlen.

Generell ist die Organisation im Home-Office das A und O, um nicht die Orientierung und damit die Lust an der Arbeit zu verlieren. Kleine Rollcontainer lassen sich gebraucht über Kleinanzeigen im Internet finden. Auch Schreibtisch und Schreibtischstuhl müssen nicht teuer sein. Mehrere Hersteller warten mit rabattierten Angeboten auf. Alternativ suchen Käufer auch hier nach Second-Hand-Ware. Diese sollte gut erhalten und aus hochwertigem Material sein. Auf die Weise profitieren die Arbeitnehmer von einer langen Lebenszeit ihres Arbeitsplatzes.

Um ausreichend Platz für Ordner, Akten und andere Büroutensilien zu schaffen, eignen sich Wand- und Teleskop-Regale. Günstige Möbelhändler bieten diese zum kleinen Preis an. Wer es sich zutraut und die nötige Zeit hat, kann auch selbst zu Holz, Hammer und Nägeln greifen. Beispielsweise lassen sich individuelle und extravagante Regale aus Bananenkisten oder Paletten zaubern. Wichtig ist, dass der Arbeitsplatz schlussendlich den persönlichen Anforderungen entspricht. Um die Atmosphäre m Home-Office zu verbessern, helfen auch Dekorationsstücke wie Zimmerpflanzen und Wandbilder. Diese sollten die Sinne erfreuen, jedoch nicht von der eigentlichen Arbeit ablenken.