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Corona-Krise: So schützt man sich und andere vor dem Virus

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 28. April 2020

Das neuartige Corona-Virus hält nunmehr seit Monaten die ganze Welt in Atem. Dabei hält es Einzug in unsere Privatleben und legt unsere Wirtschaft lahm. Ein Ende ist noch nicht absehbar. Zumindest kleinere Lockerungen der aktuellen Ausgangsbegrenzungen werden den Alltag in den kommenden Wochen wieder ein wenig „normaler“ machen. Damit das schneller passiert, kann jeder von uns seinen Beitrag dazu leisten. Ein 100-prozentiger Schutz ist zwar nicht möglich, allerdings sollte jeder sein möglichstes tun, um sich selbst und andere zu schützen. Dann lässt sich die Krise bestimmt um einiges schneller überwinden.

Wenig Kontakt zu anderen Menschen

Wenn wir keine Menschen treffen, können wir folglich niemanden anstecken. Auch wenn die Bundesregierung es erlaubt, dass sich maximal zwei Menschen beieinander aufhalten dürfen, die nicht im selben Haushalt wohnen, sollte man das doch eher darauf verzichten, wenn es irgendwie möglich ist.

Natürlich ist es für jeden Menschen wichtig, seine sozialen Kontakte zu pflegen. Immerhin sind Freunde und Familie wichtig, für die körperliche und geistige Gesundheit. Isolation und Einsamkeit können den Körper auf Dauer krank machen. Zudem kann uns während dieser Zeit der Ausgangsbeschränkungen gerne mal die Decke auf den Kopf fällt.

Um gegen diesen Lagerkoller anzugehen, kann man sich mit sozialen Kontakten light zufrieden gibt. Beispielsweise in Form von Skype-Dates oder mit Telefonaten. Die Technik macht es möglich, dass heutzutage so gut wie niemand mehr allein sein muss, auch wenn er allein ist. Selbst ältere Menschen werden mit Hilfe diverser Corona-Projekte nicht allein gelassen.

Abstand halten

Wenn man es nicht vermeiden kann, vor die Tür zu gehen, sollte man definitiv ausreichend Abstand halten. Die Bundesregierung schreibt einen Mindestabstand von 1,50 vor. Zwei Meter sind allerdings noch besser. Dieser Mindestabstand gilt auch, wenn man beispielsweise auf dem Bürgersteig unterwegs ist und an jemandem vorbeigehen möchte.

Oft ist es allerdings nicht so einfach den Abstand einzuhalten. Wenn man beispielsweise ein Geschäft betreibt, in dem es zu häufigem Kundekontakt kommt, müssen andere Möglichkeiten her. Seit kurzer Zeit sind Geschäfte von einer Ladenfläche von bis zu 800 Quadratmetern wieder geöffnet, deshalb sollten Inhaber schon längst vorgesorgt haben oder nachrüsten. Eine gute Möglichkeit die Mitarbeiter und die Kunden zu schützen, sind sogenannte Corona Virus-Schutzscheiben. So sind beide Seiten selbst vor kleinsten Tröpfchen geschützt, durch die das Virus übertragen werden könnte.

Sollte man doch jemanden ansprechen müssen, dann sollte man unter Wahrung des Abstands darauf achten, dass man ihn nicht direkt anspricht. Lieber sollte man den Kopf etwas zur Seite gedreht lassen. Mittlerweile gilt in Geschäften und dem öffentlichen Nahverkehr ohnehin eine Maskenpflicht, was die Sache bereits ein wenig entschärft.

Niesen und Husten in der Öffentlichkeit

Bei vielen Menschen scheint die Information, wie man richtig niest und hustet, immer noch nicht angekommen zu sein. Der falsche Weg ist es, wenn man beim Niesen oder Husten die Hand vor den Mund nimmt, auch wenn einem das die Eltern so beigebracht haben. So verteilt man Bakterien und Viren nur auf seinen Händen. Man selbst verteilt die Krankheitserreger dann automatisch auf allen Oberflächen, die man anfasst. Die werden wiederrum von anderen Personen angefasst und weitergegeben.

Besser ist es, wenn man in die Armbeuge niest oder hustet. So bleiben mögliche Krankheitserreger auf sicherer Entfernung von der Hand und man muss sich nicht so viele Gedanken darüber machen, was man alles anfasst.

Regelmäßig Hände waschen

Wenn man seine Hände regelmäßig wäscht oder desinfiziert, kann man ebenfalls einen großen Beitrag zum eigenen Schutz und zum Schutz seiner Mitmenschen beitragen. Etwa 30 Sekunden sollte ein Waschgang insgesamt in Anspruch nehmen. Zuerst werden die Hände mit lauwarmem, fließendem Wasser angefeuchtet, dann folgt die Seife. Hier sollte man sich etwa 20 Sekunden Zeit nehmen und darauf achten, keine Stelle auszulassen.

Im Anschluss sollten alle Seifenreste abgespült werden und die Hände richtig abgetrocknet werden. Auf nassen Oberflächen können sich Keime schneller breit machen, weshalb man wirklich darauf achten sollte, dass die Hände am Ende wirklich trocken sind. Ist man unterwegs sollte man Einmal-Handtücher dazu verwenden.

Falls man es nicht schaffen sollte sich ausgiebig die Hände zu waschen, sollte man darauf achten, dass man sich nicht ins Gesicht fasst. Insbesondere durch Augen, Mund und Nase können Bakterien und Viren ganz leicht in den Körper hineingelangen. Zudem sollte man es

vermeiden mit den Fingern zu essen, wenn man sich vorher nicht waschen konnte.

ÖPNV meiden

Auch wenn die Verkehrsbetriebe weiterlaufen, sollte man möglichst darauf verzichten. Zwar halten sich Corona-Viren nicht sehr lange auf Oberflächen, allerdings kommen hier immer viele Menschen auf einem engeren Raum zusammen, was die Ausbreitung dennoch begünstigen kann. Größere Reise sollten ebenfalls nicht angetreten werden, sofern sich nicht wirklich notwendig sind.

Mit diesen Maßnahmen kann jeder einen Beitrag dazu leisten, dass sich das Corona-Virus langsamer ausbreitet. Dass die Ausbreitung komplett stoppen wird ist leider so gut wie unmöglich. Um auf dem Laufenden zu bleiben, kann man sich bei der Bundesregierung informieren.