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Neu in Stuttgart: Die Offline-Gruppe kann das Corona-Ende kaum abwarten

von Portrait von Alexander Kappen Alexander Kappen
Veröffentlicht am 3. Juli 2020

Das noch laufende Kontaktverbot ist das große Problem der Offline-Gruppe "Neu in Stuttgart". Diese "Neu in"-Gruppen gibt es mittlerweile in vielen Großstädten Deutschlands. Hier treffen sich Zugezogene wöchentlich in einer Kneipe, um neue Kontakt zu knüpfen - offline eben!

100 Leute kommen zu immer zusammen. Schnell tauscht man Nummern aus und trinkt gemütlich ein Bierchen zusammen. Dennis Sieg, Bankkaufmann, kam früher selbst aus Hannover also der Fremde nach Stuttgart. "Ich kannte niemand und wollte mir so auch selbst helfen, indem ich die Gruppe gründete", erinnert er sich. Mittlerweile hat seine Gruppe online 20 000 Mitglieder (!).

"Wir sind aber kein Single-Treff", betont Dennis. Freundschaften sollen in erster Linie geschlossen werden. Zumeist wird die Lokalität nur für die "Neu in Stuttgart"-Gruppe reserviert. "Happy Hour"-Angebote sorgen für glückliche Gesicher bei den zumeist finanziell etwas klammen Leuten um die 20 bis 35 Jahren.

"Wir warten bis zum Ende des Kontaktverbotes und hoffen dann wieder loslegen zu können. Seit März liegt die Gruppe offline still. Online mehren sich die Stimmen nach einer Wiederaufnahme der wöchentlichen Treffs. "Wann geht die fantstische Gruppe endlich wieder an den Start?" heißt es dort mehrfach im Tenor.

Hier gibt es ein Video der Gruppe: https://youtu.be/p_tE1p7E4ig