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Vertragswechsel – Praktische Tipps und Tricks

von Portrait von Marco Kedeinis Marco Kedeinis
Veröffentlicht am 7. März 2023

In Zeiten, in denen alles teurer wird, kann es sich lohnen, einen genauen Blick auf die aktuelle Handy-, Strom- oder Internetabrechnung zu werfen. Oftmals lässt sich mit einem Vertragswechsel sparen. Wir geben vier praktische Tipps, auf was beim Vertragswechsel geachtet werden sollte.

Mittlerweile ist es für Kunden leicht, einen Vertrag zu kündigen. Mit ein paar Klicks im Internet ist es meist schon getan. Das birgt jedoch auch das Risiko, vorschnell zu handeln. Dabei gibt es einige Möglichkeiten, beim Vertragswechsel Geld zu sparen oder von anderen Vorteilen zu profitieren.

Tipp 1: Laufzeitende und Kündigungsfrist beachten

Unabhängig davon, um welchen Vertrag es sich handelt, maßgeblich für einen Wechsel ist immer das Vertragsende. Zudem muss auf die angegebene Kündigungsfrist geachtet werden. Diese liegt in der Regel bei drei Monaten. Erster Schritt ist also, die Vertragsunterlagen zu durchforsten und herauszufinden, wie lange der Vertrag noch läuft und wie es mit der Kündigungsfrist aussieht. Kündigt man nicht fristgerecht, verlängert sich der Vertrag automatisch. Ebenso wichtig ist, welche Form der Kündigung der Anbieter akzeptiert. Bei Anbietern mit Online-Portalen kann die Kündigung in der Regel bequem online erfolgen.

Tipp 2: Strategisches Kündigen

Für Neukunden gibt es immer wieder Lockangebote. Verträge zu besonders günstigen Konditionen sind jedoch meist auf ein Jahr oder eine kürzere Dauer beschränkt – danach wird es teurer. Um auch als Bestandskunde mit attraktiven Angeboten belohnt zu werden, kann man „strategisch kündigen“. Weil Anbieter ihre treuen Kunden nicht verlieren möchten, kann man oft von Neukundenkonditionen profitieren. Das kann eine preisliche Ersparnis sein, aber auch weitere Leistungen wie mehr Datenvolumen beim Handyvertrag oder eine höhere Internetgeschwindigkeit.

Der Zeitpunkt der strategischen Kündigung ist besonders wichtig. Dabei gilt: Je näher das Vertragsende rückt, umso bessere Konditionen kann man abfassen. Sinnvoll sein kann eine strategische Kündigung bei Kfz-Versicherungen, Mobilfunk- und Internetanbietern sowie beim Strom- und Gasanbieter.

Tipp 3: Wechslerprämie abfassen

Echtes Geld sparen lässt sich mit der so genannten Wechslerprämie, die insbesondere bei Internet- und Mobilfunkanbietern üblich ist. Hat man einen laufenden Vertrag bei der Konkurrenz, kann für Wechselwillige ein Extra-Bonus winken. Zusätzlich profitiert man von den meistens vergünstigten Neukunden-Konditionen.

Wie geht man dabei vor? Zunächst einmal: Auf keinen Fall beim alten Anbieter kündigen und dann beim neuen als normaler Neukunde buchen. In den ersten zwei Jahren bezahlt man so zwar auch weniger beim neuen Anbieter, doch man reizt das volle Sparpotenzial nicht aus. Angeboten werden Wechslerprämien häufig bei Vergleichsrechnern und -portalen. Dort stehen die Anbieter in direkter Konkurrenz zueinander und können transparent verglichen werden. Um gut da zu stehen und mögliche Wechsel-Kunden abwerben zu können, schütten einige Extra-Prämien aus.

Diese Prämie kann man auch gleich sinnvoll einsetzen, etwa indem man eine Handyhülle personalisieren lässt.

Tipp 4: Cashback-Angebote nutzen

Cashback-Prämien sind bei einem Vertragswechsel weit verbreitet. Um diese zu erhalten, muss man sich nur kostenfrei bei einem Cashback-Portal registrieren. Dort hat man einen Überblick über aktuell laufende Cashback-Aktionen. Wichtig ist, die Seite des Anbieters über den Link des Cashback-Portals aufzurufen. So kann der Vertragsabschluss vermerkt und das Cashback ausgezahlt werden. Möglich ist etwa Vodafone Cashback für einen Vertragswechsel, aber auch bei anderen Anbietern gibt es Cashback-Angebote.