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Hilfreiche Tipps zum Strom sparen im Haushalt

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 15. Dezember 2021

Die Strompreise waren noch nie so hoch wie jetzt. Das liegt vor allem daran, dass die Beschaffungskosten um 140 % gestiegen sind. Die höheren Preise werden direkt an die Kunden weitergegeben. Umso mehr ein Grund, die eigene Stromrechnung weiter zu senken. Dafür müssen Sie im Alltag noch nicht mal auf viele Dinge verzichten, denn es gibt einige einfache Möglichkeiten, um den Stromverbrauch zu senken und somit auch den CO2 Ausstoß zu reduzieren.

Dazu ist es in erster Linie wichtig, den tatsächlichen Stromverbrauch der eigenen Haushaltsgeräte zu kennen. Dann können Sie Ihr Nutzungsverhalten anpassen und somit einiges an Strom sparen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen einige Tricks, wie das funktioniert und wie Sie eine günstige Stromrechnung erzielen, trotz der Rekord-Strompreise.

Was sind die Stromfresser im Haushalt?

Fast alle Geräte, die im eigenen Haushalt eingesetzt werden, benötigen auch Strom. In den meisten Räumen verstecken sich jedoch Stromfresser, die durch ein paar einfache Verhaltensweisen deutlich effektiver genutzt werden können. Die Energieeffizienz von Elektrogeräten verbessert sich zwar stetig, trotzdem ist das Nutzungsverhalten immer noch der entscheidende Faktor.

Strom sparen - Klima schonen

Wenn Sie die folgenden Tipps umsetzen, sinken nicht nur die jährlichen Stromkosten, sondern Sie sparen auch einiges an CO2 ein. Mit unserem Leitfaden können Sie bis zu 600 € im Jahr sowie 1200 kg CO2 einsparen:

Ökostrom

Um das Klima zu schonen, lohnt sich in erster Linie ein Wechsel zu Ökostrom. Dabei ändert sich nicht der Strom, welcher bei Ihnen aus der Steckdose kommt, sondern die Erzeugung. Dabei kommen lediglich erneuerbare Energien zum Einsatz und dazu kommt, dass Ökostrom nicht teurer ist als herkömmlicher Strom. Führen Sie für Ihren Standort einen Ökostromvergleich unter Stromzentrum.de durch. So können Sie die einzelnen Anbieter untereinander vergleichen und teilweise sogar von tollen Boni profitieren.

Wasserkocher

Wenn Sie kochendes Wasser benötigen, dann nutzen Sie lieber den Wasserkocher dafür. Das eignet sich nicht nur für Tee und Kaffee, sondern auch, wenn Sie Wasser zum Kochen brauchen. Durch die Nutzung eines Wasserkochers lässt sich einiges an Energie einsparen.

Kühlschrank

Einer der größten Stromfresser ist der Kühlschrank. Hier lohnt sich insbesondere der Austausch, wenn Ihr Gerät bereits relativ alt ist. Zudem sollte der Kühlschrank selbst an einem kühlen und schattigen Ort stehen, um nicht gegen die Raumluft ankühlen zu müssen.

Kochen

Eine große Menge an Strom wird auch beim Kochen verbraucht. Verwenden Sie dabei wie oben bereits genannt einen Wasserkocher, um das Wasser zu erhitzen. Zudem sollten Sie immer mit einem Topfdeckel arbeiten oder sogar einem Dampfkochtopf. Achten Sie auch darauf, dass Kochtopf und Herdplatte dieselbe Größe haben.

Ofen

Beim Backen sollten Sie das Umluft-Programm benutzen. Zudem können Sie den Ofen bereits vor Ende der Backzeit ausschalten und somit die Restwärme nutzen. Dadurch kann bis zu 20 % an Energie eingespart werden.

Licht

Tauschen Sie alte Leuchten gegen moderne LEDs aus. Zudem gibt es eine große Auswahl an Energiesparlampen in verschiedenen Lichtstufen sowie als dimmbare Versionen.

Waschmaschine

In der Regel reicht es die Wäsche bei 40 Grad zu waschen. Wenn Sie dann auch noch darauf achten, dass die Waschmaschine bei der Nutzung immer komplett befüllt ist, sparen Sie einiges an Strom.

Wäschetrockner

Ein Wäschetrockner ist sehr praktisch, allerdings verbraucht er auch einiges an Strom. Wer die Energiekosten dafür komplett reduzieren möchte, der sollte die Wäsche nach Möglichkeit an der Luft trocknen. Vor allem im Sommer funktioniert das sehr gut.

Spülen

Ebenfalls sehr bequem ist die Spülmaschine: Dreckige Teller und das Geschirr können damit einfach und schnell gereinigt werden. Nutzen Sie jedoch Eco-Programme und spülen Sie erst, wenn die Maschine komplett befüllt ist. Zudem sollten Sie das Geschirr nicht vorher einweichen lassen, sondern direkt in die Spülmaschine stellen, zumindest bei normaler Verschmutzung.

EU-Effizienzlabel

Bei allen Elektrogeräten sollten Sie auf das EU-Energielabel achten. Dieses gibt die Energieeffizienzklassen an und verrät Ihnen, wie stromsparend das Gerät funktioniert. Die Anschaffung von neuen und sehr energieeffizienten Geräten kostet zwar zunächst etwas, allerdings amortisiert es sich durch die geringeren laufenden Kosten, bereits nach einem oder mehreren Jahren.

Mit diesen Tipps schonen Sie nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel. Diese Verhaltensweisen lassen sich schnell in den Alltag integrieren und Sie profitieren von vielen Vorteilen.