Was macht Gustl Mollath nach 7 Jahren Zwangs-Psychiatrie?

von Portrait von Desiree Borsky Desiree Borsky
Veröffentlicht am 8. August 2013

Man schätzt vor allem die einfachen Dinge des Lebens, wenn man gezwungener Maßen auf sie verzichten musste. Gestern Nachmittag wurde Gustl Mollath nach sieben Jahren aus der Psychiatrie entlassen. Gegen seinen Willen und wider handfeste Beweise musste er dort fast ein Jahrzehnt seines Lebens verbringen. Jetzt freut er sich über frisch aufgebrühten Kaffee und warme Brötchen.

Wie die Bild berichtet, genießt Mollath die Freiheit in vollen Zügen. Selbstverständliche Dinge wie Ausschlafen, den Fahrtwind durch die Fenster im Auto zu spüren und ein ausgewogenes Frühstück genießen, gehören zu den ersten Wünschen, die sich Mollath außerhalb der Psychiatrie-Mauern verwirklicht.

Jetzt gilt es wieder ins normale Leben zurück zukehren. Gustl Mollath braucht eine Wohnung, einen Job, einen Ausweis und neue Kleidung. Zum Glück scheint ihn die Psychiatrie nicht psychisch krank gemacht zu haben, er sagte der Bild:

„Nein, ich habe gottlob keinen Anflug von Traumata. Ich weiß genau, wo ich bin, wer ich bin, wie ich bin. Und konzentriere mich jetzt erst einmal auf die Probleme, die es nun zu lösen gilt.“

Was macht Gustl Mollath nach 7 Jahren Zwangs-Psychiatrie?