©

Welcher Pool eignet sich für wen?

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 14. Mai 2020

Wer sich in seinem Garten einen Pool aufstellen möchte, sollte den Kauf ganz bewusst vornehmen, denn immerhin ist dies eine Entscheidung für viele Jahre. Es stehen verschiedene Arten wie ein Aufstellpool oder Einbaupool zur Auswahl. Nachfolgend wird alles Wissenswerte zu den verschiedenen Pools und deren Material erläutert. Zudem folgen Tipps zur Poolpflege.

Welcher Pool eignet sich für wen?

Sich im Sommer im erfrischenden Nass abzukühlen, dafür muss man nicht unbedingt an den See fahren. Wer in seinem Garten einen Pool hat, kann dies jederzeit nach Lust und Laune tun. Doch die Anschaffung möchte gut überlegt sein. Wer über den Kauf nachdenkt, es gibt Pools und Zubehör aus dem Toom Baumarkt für jeden Bedarf. Das deutsche Unternehmen gehört zu den führenden Betreibern bei den Baumärkten und ist an 330 Standorten vertreten. Doch wie unterscheiden sich die verschiedenen Pools?

Aufblasbarer Pool

Die einfachste und günstigste Lösung ist der aufblasbare Quick-Up-Pool. Hier wird der Luftring aufgeblasen, Wasser hineingelassen und schon ist der runde Pool im Handumdrehen einsatzbereit und das Badevergnügen kann beginnen. Er richtet sich während des Befüllens von selbst auf. Ist der Sommer vorbei, wird der Pool wieder abgebaut, denn er ist nicht winterhart. Langfristig gesehen ist es nicht die beste Lösung, denn der Komfort und die Qualität sind geringer, aber zumindest ermöglicht er Erfrischung.

Aufstellpool oder Einbaupool

Der Aufstellpool hat, verglichen mit einem eingelassenen Pool, folgenden Vorteil: Er wird ebenerdig aufgestellt, ist einfach zu platzieren und kann nach wenigen Stunden bereits genutzt werden. Empfehlenswert ist eine Betonbodenplatte. Der Einbaupool wird in den Boden eingelassen bzw. versenkt. Dies ist eine sehr elegante Lösung. In Bezug auf das Material gibt es verschiedene Möglichkeiten. Beliebt ist das Stahlwand-Becken, denn die Außenwände sind stabil und der Komfort ist hoch.

Pool aus Massivholz

Ein weiteres sehr beliebtes Material für Pools ist Holz, denn damit wird tropisches Flair in den Garten gezaubert. Hierbei handelt es sich um Massivholz. Gern wird beispielsweise Kiefernholz verwendet, denn es ist sehr robust, witterungsbeständig und langlebig. Jedes Holz wird vorbehandelt und damit der Gartenpool dicht ist, innen mit Folie ausgekleidet.

Was gibt es bezüglich der Poolpflege zu beachten?

Um die Sauberkeit des Poolwassers sicherzustellen und die Nutzung zu reduzieren, empfiehlt es sich, das Wasser jeden Tag zwei Mal umzuwälzen und grobe Verschmutzungen mit einem Kescher zu beseitigen. Eine Filteranlage filtert feinere Verunreinigungen wie Schwebe- und Sinkstoffe heraus. Durch die Benutzung des Pools sowie hohe und wechselnde Temperaturen kann eine Verunreinigung des Wassers jedoch nicht gänzlich verhindert werden. Chlor und Aktivsauerstoff bekämpfen Bakterien, Pilze und Algen. Haben sich Letztere vermehrt ausgebreitet, kann das leistungsstarke Algizit genutzt werden. Der wichtigste Aspekt ist der pH-Wert, denn er beeinflusst nahezu alle Faktoren des Wassers. Im Idealfall liegt er bei 7.0 bis 7.4. Lässt er sich nicht einhalten, gibt es pH-Senker oder -Heber, die dabei helfen, das Wasser in den optimalen Bereich zu bringen. Der Pool steht im besten Fall nicht in der Nähe von Bäumen. Bei Nichtbenutzung kann eine Abdeckplane verwendet werden.

Zusammenfassung

Ein Pool lädt im Sommer zum gemeinsamen Erfrischen und Verweilen mit der Familie und Freunden ein. Es gibt ihn in verschiedenen Formen und Arten. Auch das Material unterscheidet sich. Sehr beliebt sind dank der Stabilität und Haltbarkeit Pools, die aus einer Stahlwand oder Massivholz gefertigt sind. Ob ein Aufstellpool oder Einbaupool gewünscht ist, muss jeder für sich entscheiden. Ersterer punktet mit einem vergleichsweisen unkomplizierten Aufbau. Die aufblasbaren Pools sind die einfachste und günstigste Lösung. Um ungetrübte Badefreuden zu genießen, ist eine regelmäßige Wasser- bzw. Poolpflege unverzichtbar.