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CBD gegen Schmerzen einsetzen

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 19. März 2020

Bis zum heutigen Tage ist noch nicht allumfassend erforscht, wie genau im Detail die Wirkung von CBD zustande kommt. Fakt ist jedoch, dass es einen positiven Einfluss auf unser Schmerzempfinden hat und schmerzlindernd, entzündungshemmend sowie krampflösend wirkt.

Es gibt eine Reihe an Studien, mit denen Wissenschaftler versuchen, die Wirkung von CBD und weiteren Cannabinoiden nachzuvollziehen. Dabei spielt vor allem das körpereigene Endocannabinoid-System (ECS) und seine Interaktion mit den Cannabinoiden der Hanfpflanze eine große Rolle. So tasten sich die Forscher nach und nach an die Funktionsweise des ECS heran, welches in Körpern von Menschen und anderen Säugetieren entdeckt wurde. Dabei stehen sie allerdings noch ziemlich an Anfang. Laufend neue Berichte gibt es unter anderem auf https://hempified.de .

Bekannt ist allerdings, dass unser Körper in der Lage ist, bei akutem Bedarf selbst Cannabinoide zu produzieren – die sogenannten Endocannabinoide.

Cannabinoide und das Endocannabinoid-System

Nach der Entdeckung des Endocannabinoid-Systems laufen die Forschungen in diesem Bereich auf Hochtouren. Gerade in der Schmerztherapie wird dem ECS und den Cannabidoiden ein großes therapeutisches Potenzial vorausgesagt.

In der Volksmedizin werden Extrakte aus der Hanfpflanze schon lange eingesetzt. Und das Harz der Blüten, welches die meisten organischen Substanzen wie Cannabinoide und Terpene enthält, wurde bereits in der Antike als Betäubungsmittel verwendet. Auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin macht man sich seit Jahrhunderten die Vorteile der Hanfpflanze zunutze. Dabei wird der Fokus eher auf die Bedeutung von Cannabis als Schmerzmittel bzw. als entzündungshemmendes Medikament gelegt und nicht auf seine Verwendung als Genussmittel.

Wissenschaftler haben nun festgestellt, dass unser Körper für bestimmte Vorgänge selber Cannabinoide produziert. Diese Stoffe interagieren mit dem ECS im Körper und beschleunigen oder verlangsamen ganz bestimmte Prozesse, welche das Nerven- und Immunsystem betreffen. Das ECS selber besteht aus einer Reihe von Zellrezeptoren, die CB1 und CB2 genannt werden. Die CB1-Rezeptoren sind vor allem auf den Nervenzellen im Zentralnervensystem (ZNS) und in Bereichen des Gehirns ansässig. Eine Störung dieser Rezeptoren kann psychische Beschwerden zur Folge haben.

Die CB2-Rezeptoren dagegen findet man ausschließlich auf den Zellen des Immunsystems im ganzen Körper verteilt. Ihnen obliegt zum Beispiel das Wachstum der Knochen.

Schon allein die Lage und die Aufgaben dieser Rezeptoren machen deutlich, welche Bedeutung das ECS und die Cannabinoide im Körper haben, handelt es sich doch beim ZNS und dem Immunsystem um zwei äußerst lebenswichtige Einheiten des menschlichen Körpers und dessen Wohlergehen.

Neuste Forschungen haben gezeigt, dass Endocannabinoide eine wichtige Rolle bei der Regulation von Entzündungsvorgängen im Körper spielen und dabei wie ein Bremsklotz zu wirken scheinen. Sie verhindern eine Überreaktion des Immunsystems und eröffnen neue Behandlungsmöglichkeiten bei entzündlichen Hautreaktionen und Allergien. Ein zu niedriger Cannabinoid-Spiegel im Körper kann jedoch gesundheitsschädliche Prozesse auslösen und somit Beschwerden und Krankheiten hervorrufen.

Welche Wirkung hat CBD im Körper?

Auch zugeführte Cannabinoide wie das THC und CBD können mit dem ECS interagieren. Teilweise ist ihr Einfluss sogar höher als der, der körpereigenen Cannabinoide. Das Cannabidiol, abgekürzt CBD, besitzt laut einigen Wissenschaftlern, eindeutig therapeutisches Potenzial. Im Gegensatz zum THC, das mit seiner berauschenden Wirkung verantwortlich für die Drogenkarriere von Cannabis ist, hat CBD eine Reihe anderer positiver Wirkungen auf den Körper.

entzündungshemmend

schmerzlindernd

krampflösend

entspannend

 

Aufgrund dieser Eigenschaften kann CBD sowohl bei akuten als auch bei chronischen Schmerzen angewandt werden. Durch seine krampflindernde Wirkung wird der Einsatzbereich noch erweitert zum Beispiel bei der Behandlung von Magen-Darm- oder Menstruationsbeschwerden.

Neben diesen Wirkungen in den Bereichen chronischer und akuter Schmerzen wurde zusätzlich in einzelnen Studien nachgewiesen, dass CBD bei Schizophrenie und Epilepsie mit einigen Erfolgen zum Einsatz kommen kann. Aufgrund dieser positiven Ergebnisse in den Studien befindet sich derzeit sogar ein entsprechendes CBD Medikament in der Zulassung.

CBD – ein Naturprodukt

Die Cannabispflanze zählt tatsächlich zu den ältesten bekannten Naturprodukten, die schon über Jahrhunderte für die Heilung eingesetzt werden. Aufgrund der Tatsache, dass Cannabidiol rein natürlichen Ursprungs ist, gibt es so gut wie keine Nebenwirkungen. Die meisten der bis jetzt angegebenen Nebenwirkungen sind auf eine falsche Dosierung zurückzuführen und verschwanden sofort wieder, wenn diese angepasst wurde.