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Migräne: So viel mehr als nur Kopfschmerzen

von Portrait von Natalie Huberto Natalie Huberto
Veröffentlicht am 17. Februar 2017

Jeder, der häufiger an Migräne leidet weiß, wie tückisch und unangenehm die Erkrankung ist.  Es handelt sich nicht um „einfache“ Kopfschmerzen, sondern oft werden diese von weiteren Symptomen wie  Übelkeit, Lichtscheuheit und Sehstörungen begleitet.  Betroffene können oft stunden- oder tagelang nicht normal am Alltag teilnehmen. Frauen sind Studien zufolge wesentlich häufiger betroffenen als Männer. Wieso das so ist, ist unklar! Klar ist jedoch, dass die Erkrankung in den letzten Jahrzehnten besonders in Industrieländern massiv zugenommen hat.

Wie genau eine Migräne entsteht und wieso die Krankheitsfälle so extrem zugenommen haben ist nicht sicher. Jedoch gibt es verschiedene  sogenannte „Trigger“, die zur Entstehung einer Migräne negativ beitragen können. Innere oder äußere Reize können unter anderem Nahrungsmittel, Stressfaktoren, Schlafmangel, Lärm, Wetterveränderungen oder Medikamente sein!

 

Eine Migräne lässt sich klassisch in drei-vier Phasen einteilen, beginnt aber meist direkt mit Kopfschmerzen:

Vorbotenphase: Es kommt zu Appetit- und Stimmungsschwankungen, erhöhter Reizbarkeit, Heißhunger, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit oder Licht- und Geschmacksüberempfindlichkeit.

Auraphase: Diese Phase kommt nur bei etwa 10-15 Prozent der Betroffenen vor. Vorübergehend treten hierbei Symptome neurologischer Art auf. Es kommt beispielsweise zu Augenflimmern, Lichtblitzen im Sehbereich und halbseitigen Empfindungsstörungen.

Kopfschmerzphase: Nach der Auraphase, die nach rund einer Stunde verschwindet, treten starke, pochenden Kopfschmerzen auf. Im Verlauf verteilen sie sich meist auf eine Kopfseite, häufig in den Bereich der Stirn, Augen und Schläfen. Beim Großteil der Betroffenen werden diese Migräne-Kopfschmerzen von starker Übelkeit, Schüttelfrost und einer Überempfindlichkeit verschiedener Sinnesreize wie Licht, Geräusche und Gerüchen begleitet.

Rückbildungsphase: Die typischen Beschwerden einer Migräne gehen meist nach 4-72 Stunden zurück. Darauf folgt dann häufig ein starker Harndrang. Trotzdem bleiben auch nach dem Rückgang der Beschwerden meist noch Erschöpfung, Müdigkeit und Schwäche zurück.

Um die Symptome einer Migräne ein wenig einzudämmen, sollte man zu Schmerzmitteln wie Aspirin oder Triptan greifen. Ausnahme sind Betroffene, die an einer Migräne mit Aura leiden. Hier sollte gewartet werden, bis die „Aura-Phase“ vorüber ist, da sonst das Schlaganfallrisiko erhöht ist.

Für alle Betroffenen, die auch an Übelkeit leiden empfiehlt sich idealerweise ca. 20-30 Minuten vor Einnahme der Schmerzmittel ein Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen einzunehmen. Dazu sollte viel Mineralwasser getrunken werden.

Das Einreiben der Schläfen mit Pfefferminzöl, kann ebenso positiv zur Linderung der Schmerzen beitragen.
 

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