Langzeitbelichtung des Fernsehturmes in Stuttgart - (c) Thomas Schlüter | http://www.pixelio.de/media/543221 © Thomas Schlüter | http://www.pixelio.de/media/543221

Fernsehturm-Eröffnung: Am 30.1.2016 wird das Stuttgarter Wahrzeichen wieder freigegeben

von Portrait von Alexander Kappen Alexander Kappen
Veröffentlicht am 28. Januar 2016

Der Countdown läuft – das Stuttgarter Wahrzeichen wird am Samstag wieder für die Öffentlichkeit frei gegeben. Wir haben uns mal vor Ort – kurz vor dem feierlichen Tag - umgeschaut. Ganz Stuttgart ist im Fernsehturm-Fieber. Am Samstag ist die große Eröffnung. Nach drei Jahren Brandschutzarbeiten, wo man die Feuer anfälligen Kabel ausgetauscht hat, wartet das Stuttgarter Wahrzeichen in 2 Tagen auf seine große Wiedereröffnung. Neu ist der Ticket-Shop, der Fernsehturm-Souvenirs verkauft und aber auch teurere Fahrkarten in 150 Meter luftige Höhe: Sieben anstatt vier Euro kostet es in Zukunft die Aussicht vom Fernsehturm aus zu genießen.

Alexander KappenAlexander KappenFernsehturmes in Stuttgart

Neu ist auch das „Leonhardts“, das Restaurant am Fuße des Turms. Es wurde komplett renoviert und mit viel Holz gemütlicher gemacht als sein Lokal-Vorgänger. Toll: Man kann immer noch durch die verglaste Decke auf den Turm sehen. Zur Eröffnung gibt es ein Kaffee und Kuchen Angebot: fünf Euro für hausgemachte Kuchen und eine riesige Tasse des braunen Heiß-Getränks.
Die Handwerker saugen und räumen auf. „Jetzt kann es am Samstag losgehen“, verabschieden sie sich in den Feierabend und dennoch gut gelaunt. Auch sie versprechen den Turm bald zu besuchen. Genauso wie die Dutzenden von Zaungäste, die neugierig fragen: Wann geht es denn los mit der Eröffnung? Ein Schild auf der Eingangstür des Turms verspricht: Am Samstag den 30. Januar 2016 ist die lange Leidenszeit der Turm-Fans vorbei.

„Es hätte wirklich schon früher wieder so weit sein können“, beschwert sich ein Besucher, räumt aber ein: „Ich als langjähriger Stuttgarter bin froh dass der Fernsehturm überhaupt wieder auf macht.“ Denn in anderen Städten wie Hamburg (Sankt Pauli) wurde der Fernsehturm für auf unabsehbare Zeit dicht gemacht.