Stuttgart ganz anders erleben: Die alternative Stadtführung

von Portrait von Alexander Kappen Alexander Kappen
Veröffentlicht am 5. Januar 2020

Stuttgart - Leere Blicke, Obdachlose und Drogenabhängige unter der Brücke, herumliegende gebrauchte Heroinspritzen – die Plätze die bei der alternativen Stadtführung besucht werden sind nichts für schwache Nerven. Das Stuttgarter Straßenmagazin „Trottwar“ führt auch 2020 wieder seine beliebte „alternative Stadtführung“ durch. Kein Fernsehturm, Wilhelma oder Stadtstrand – Trottwar-Mitarbeiter Thomas Schuler zeigt die düsteren Seiten der Schwaben-metropole auf. Er hat früher selbst auf der Straße gelebt und kennt die Plätze der Obdachlosen und Drogenabhängigen aus dem Ef Ef.

rebcenter-moscow auf pixabay | https://pixabay.com/de/photos/stop-drogen-süchtige-drogensucht-2785450/rebcenter-moscow auf pixabay | https://pixabay.com/de/photos/stop-drogen-süchtige-drogensucht-2785450/Stop Drugs

Seit 2006 gibt es die alternative Stadtführung. Zwei Stunden dauert diese und ist für Leute ab 13 Jahren geeignet. 11 Euro kostet sie für den Teilnehmer, bei Gruppen ab zehn Leuten kostet es nur noch 10 Euro. „Sieben Leute sollten mindestens zusammenkommen, damit eine Stadt-führung stattfindet“, sagt Thomas Schuler. Bezahlt wird nach einer jeweiligen Führung beim Stadtführer in Bar. Treffpunkt ist die U-Bahn Haltestelle Charlottenplatz.

Alexander KappenAlexander KappenAlternative Stadtführung Stuttgart

Trottwar-Verkäufer die früher selbst in Stuttgarts Straßen gelebt haben, haben die Tour zu-sammengestellt.
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