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Stuttgarter Rosensteinpark: Größer geht (fast) nicht

von Portrait von Alexander Kappen Alexander Kappen
Veröffentlicht am 21. September 2020

So einen riesigen Park sucht man in anderen Groß-Städten oft vergeblich. Nahe dem Zentrum der Stadt ist hier eine grüne Oase beheimatet. Man spielt dort Frisbee, grillt zusammen, Picknickt, Joggt und vieles mehr. Wir waren am Sonntag in den letzten Sommertagen 2020 dort unterwegs.

Auch das Bahnhofsprojekt "Stuttgart 21" konnte den Park nicht viel an Fläche nehmen...
Der Rosensteinpark in Stuttgart-Bad Cannstatt gilt als größter englischer Landschaftspark Südwestdeutschlands. Er wurde in den Jahren von 1824 bis 1840 auf Anordnung von König Wilhelm I. nach Plänen seines Hofgärtners Johann W. Bosch auf dem ehemaligen Kahlenstein angelegt. König Wilhelm I. kaufte dazu 1817 bis 1818 den Cannstatter Bürgern alle auf dem Kahlenstein gelegenen Parzellen ab.

Inmitten des Parks wurde von 1822 bis 1830 das Schloss Rosenstein gebaut. Der zoologisch-botanische Garten Wilhelma und das Museum am Löwentor befinden sich auch im Park. Das Löwentor am oberen Parkausgang wurde von Johann Michael Knapp gebaut. Die bekrönende Löwenfigur ist eine Nachbildung des Löwenstandbilds von Antonio Isopi, das am Eingang zum Ehrenhof des Neuen Schlosses steht (siehe Hirsch und Löwe (Schlossplatz Stuttgart)). Der Rosensteintunnel führt die Eisenbahn unter dem Park hindurch.

Das Video gibts hier: