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Kunst in die eigenen vier Wände bringen: Ist das möglich?

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 22. April 2020

Die aktuelle Zeit wird als herausforderndste Zeit für Menschen auf der ganzen Welt seit mehreren Jahrzehnten bewertet. Die Ereignisse überschlagen sich aufgrund der aktuellen gesundheitlichen Situation in fast allen Ländern dieses Planeten. Während in der Politik die Maßnahmen nach systemrelevant und nicht systemrelevant kategorisiert werden, gilt die Kunst und Kultur als nicht systemrelevanter Bereich und durchlebt daher eine schwierige Phase, die auch für diesen Bereich richtungsweisend ist. Wenn man nicht zu der Kunst oder zur Kultur kommen kann, besteht vielleicht die Möglichkeit, dass die Kunst und Kultur in die eigenen vier Wände kommt. Wie dieses möglich ist, soll der nachfolgende Artikel aufzeigen. Eines steht fest: die aktuelle Lage wird auch nicht an dem Kunst- und Kulturbereich spurlos vorbeigehen, sondern hier sind gravierende Folgen zu erwarten.  

Kunst kommt in die eigenen vier Wände! 

Aufgrund der momentanen Situation und der Bewertung, dass Kultur als nicht systemrelevant eingestuft wird, sind durchweg alle Kultureinrichtungen wie Theater, Museen, Kunststudios usw. geschlossen und Besucher können diese nicht besuchen. Für die Kunst- und Kultureinrichtungen bedeutet dieses, dass Einnahmen wegfallen, Ausgaben für Mitarbeiter, Miete und weitere betriebliche Einrichtungen jedoch weiterhin erhalten bleiben. Um dennoch den Kunstbegeisterten unter der Bevölkerung ein wenigstens kleines Angebot zu unterbreiten, sind viele Kultureinrichtungen aktiv geworden und haben versucht trotz dieser schwierigen Zeit ein Kunst- und Kulturangebot für die eigenen vier Wände zu erstellen. Somit muss man sein Haus oder seine Wohnung nicht verlassen und braucht dabei auch keine anderen Menschen zu gefährden. Stattdessen haben viele Einrichtungen ein digitales Angebot erschaffen, dass ganz unterschiedlich ausfallen kann. Im Folgenden werden Beispiele für mögliche Angebote genannt.  

Kunst- und Kulturangebote 

Die meisten Kunst- und Kulturangebote werden in digitaler Form angeboten und zeichnen sich durch eine sehr realistische Art und Weise aus. So gibt es von vielen Einrichtungen das digitale Museum, dass analog zum realen Museum über unterschiedliche Sachen je nach Ausrichtung informiert. Wie in einem echten Museum kann man im digitalen Museum Zeitstrahle folgen, Videos angucken, Texte lesen oder auch in digitale Welten eintauchen. 

Die letzte genannte Möglichkeit bietet sich insbesondere bei Besitz einer VR-Brille an. Viele Museen bieten sowohl Bilder als auch Videos in Virtual Reality Format an. Dieses ermöglicht das Beamen in diese Welt und so kann man sich insbesondere bei historischen Ereignissen gut in die damalige Lage hineinversetzen.  

Der Vorteil an einem digitalen Museum ist, dass man ganz entspannt und ohne Anreise einen fast identischen Nutzen hat. Man kann sich über besondere Ereignisse und Kunst informieren und auch neue Aspekte mit einer gewissen Neugier erkunden. Natürlich bleibt bei einem digitalen Museum das Erlebnis, wie bei einem realen Besuch eins Museums oder einer Kunstaustellung auf der Strecke, welches auch nicht verhinderbar ist. Dennoch kann die digitale Version den realen Besuch durchaus substituieren.  

Ein zweites Angebot im Kunst- und Kulturbereich ist die virtuelle Veranstaltung. Natürlich sind auch Veranstaltungen jeglicher Art momentan verboten, sodass für diese Einrichtungen auch hier nur das virtuelle Format bleibt. So finden Lesungen, Wissensveranstaltungen oder auch Kunstvorträge via Videochat statt. Auf diese Art und Weise kann man die Langeweile der heutigen Zeit überwinden und sich aktiv in die Veranstaltung miteinbinden. Dieses fördert erheblich den Zusammensein-Gedanken und macht Spaß.  

Alle genannten Möglichkeiten werden von den Kunst- und Kultureinrichten häufig völlig kostenlos angeboten. Aufgrund des Aufwandes bieten viele Einrichtungen jedoch die Möglichkeit der Spende an. Dadurch profitieren beide Seiten erheblich. Die eine Seite kann die Angebote nutzen und tut gleichzeitig noch etwas Gutes. Die andere Seite kann vielleicht mit den Spenden über die Runden kommen und kann nach dieser Phase wieder das reale Erlebnis vor Ort anbieten.   

Für Kunstliebhaber bietet sich natürlich auch die Möglichkeit an, die Kunst komplett in die eigenen vier Wände zu bringen. Dieses ist entweder mit berühmten ausgedruckten Werken oder auch mit eigenen Kunstwerken möglich. Diese kann man sich dann in der Wohnung oder im Haus aufhängen und schon bringt man eine gewisse Farbe in den Alltag. Mehr Informationen gibt es hier.  

Ist Kunst und Kultur systemrelevant? 

Abschließend sei noch die Frage zu stellen, ob Kunst und Kultur als systemrelevante Bereiche angesehen werden können. Diese Fragestellung lässt sich nur sehr zwiespältig beantworten. Auf der einen Seite kann so argumentiert werden, dass Kultur und Kunst zwar das Leben bereichern, jedoch eher als Freizeitaktivität wie der Casinobesuch oder Freizeitparkbesuch angesehen werden können und daher nicht überlebenswichtig sind. Genauso wie den Kulturbesuch lässt sich auch der Casinobesuch durch das virtuelle Casino ersetzen, wo dies sogar ohne Anmeldung möglich ist – mehr Informationen unter https://neuecasinos24.com/ohne-anmeldung.  

Auf der anderen Seite muss jedoch beachtet werden, dass für viele Kultur und Kunst mehr als nur eine Freizeitbeschäftigung sind und diesen Halt geben.  

Daher lässt sich diese Frage nicht abschließend beantworten. Durch die virtuellen Angebote kann man jedoch selbst in einer Krisensituation Kunst und Kultur erleben und durch Spenden die Einrichtungen unterstützen. Wenn irgendwann diese Phase vorbei ist, kann auch wieder Kunst und Kultur vor Ort live erlebt werden.