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Beauty-Routine perfektionieren: Die besten Kosmetikprodukte für jeden Hauttyp

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 5. März 2024

Gibt es Pflegeprodukte, die wirklich für jeden Hauttyp geeignet sind? Kann man eine Pflegeroutine aufbauen, die nicht nach trockener, öliger, gereizter Haut unterscheidet? Das funktioniert tatsächlich. Denn jede Haut hat genau zwei Ansprüche: Sie will gut gereinigt sein, damit sie regenerieren kann. Und sie will mit Feuchtigkeit versorgt sein, um zu strahlen.

Vier Hauttypen, sechs Hauttypen oder ganz individuell?

Wie viele Hauttypen gibt es überhaupt? Ganz allgemein wird zwischen fettiger Haut, trockener Haut und Mischhaut unterschieden. Das ist die grobe Einteilung, die jedem geläufig ist. Wer sich im Fachhandel wie beispielsweise bei kosmetikfuchs.de umsieht, merkt: Das ist es nicht. Manche Kosmetikhersteller unterscheiden die Hauttypen eher nach der Pigmentierung und kommen auf vier Hauttypen, andere kombinieren und kommen auf sechs Hauttypen. Die ultimative Wahrheit gibt es nicht. Denn jeder Mensch ist einzigartig, und das betrifft auch die Haut. Deren Bedürfnisse ändern sich ständig, abhängig von Umweltfaktoren.

Beauty-Routine muss das bereitstellen, was gebraucht wird

Ein paar Grundbedürfnisse hat aber jede Haut. Damit sie regenerieren kann, muss sie reingehalten werden. Die tägliche Pflegeroutine spielt also eine wichtige Rolle. Außerdem braucht die Haut Feuchtigkeit, um satt, prall und jugendlich frisch zu wirken. Und diese Feuchtigkeit muss rund um die Uhr verfügbar sein, die Pflegeprodukte müssen sie also in die Haut einschließen. Der dritte wichtige Punkt ist Schutz: Umwelteinflüsse schaden der Haut. Zu trockene Luft, Kälte, Hitze und UV-Strahlung sind purer Stress und können zu Reizungen, Rissen und vorzeitiger Hautalterung führen.

Reinigung bildet den Anfang

Eine ausführliche Reinigung der Haut von außen nach innen ist nötig, um die Rückstände von Kosmetika, Staub und Talg zu entfernen. Ölbasierte Reiniger verbinden sich mit den fettigen und öligen Rückständen auf der Haut und lösen sie. Diese Art von Reiniger dringt in die Haut ein – aber nicht ganz tief. Und auch für fettige Haut ist diese Form der Reinigung geeignet. Denn in einem zweiten Schritt muss der ölige Reiniger von der Haut genommen werden. Das kann mit einem wasserbasierten Reinigungsschaum geschehen, der die Poren bis in die Tiefe reinigt. Alkohol sollte dieser Reiniger nicht enthalten, denn Alkohol reizt die Haut.

Hautreste entfernen und Regeneration anregen

Anschließend kann ein Peeling die Regeneration der Haut weiter anregen. Mechanisches Peeling mit kleinen Putzkörpern wie beispielsweise gemahlenem Reis oder Zucker, aber auch Meersalz oder (etwas sanfter) Kaffeesatz lösen abgestorbene Hautschüppchen und regen durch die Reibung die Durchblutung an. Wer die Haut bis in die Tiefe zur Regeneration anregen will, greift zusätzlich zu einem chemischen Peeling.

Feuchtigkeitspflege muss sein - hydrierte Haut bleibt gesund

So vorbereitet, ist die Haut hungrig nach Feuchtigkeit und Nährstoffen. Und hier geht es wirklich nicht mehr um Hauttypen, denn die haben durch die intensive Reinigungsroutine ihre Spezifika verloren. Jetzt muss die Haut mit Feuchtigkeit versorgt werden. Erfrischende Sprays mit Aloe vera bilden den ersten Schritt, danach darf auch ein entsprechendes Gel aufgetragen werden. Ist das eingezogen, sind Seren an der Reihe. Retinol, Vitamin C, Antioxidantien – jetzt wird die Haut mit allem versorgt, was sie braucht.

Gelegentliche Tuchmasken garantieren Pflege bis in die Tiefe

Zwar versorgt diese Pflege die Haut kurzfristig mit allem, was benötigt wird. Aber manchmal darf es auch etwas mehr sein. Etwa einmal wöchentlich kann eine Tuchmaske Lücken füllen, die im stressigen Alltag eben doch entstehen. Tuchmasken werden auf die gereinigte und mit Feuchtigkeit versorgte Haut aufgelegt und geben Antioxidantien, Vitamine und andere Nährstoffe zusammen mit Feuchtigkeit ab. Die Haut kann sich etwa eine Viertelstunde lang richtig vollsaugen.

Schutz vor Umwelteinflüssen gehört zur Routine

Damit die Haut über den Tag die Feuchtigkeit hält, gehört eine leichte Tageslotion zum Pflegeprogramm dazu. Auch das ist bei allen Hauttypen so. Wer sich nicht nur in geschlossenen Räumen aufhält, darf auf keinen Fall die Sonnencreme vergessen. Lichtschutzfaktor 50+ ist im Sommer ein Muss, und zwar auch das bei jeder Haut. Die UV-Strahlen lassen die Haut vorzeitig altern und sorgen für Falten und Rötungen, trocknen die Haut aus und setzen Radikale frei. Im Winter reicht in Deutschland an den meisten Tagen ein etwas niedrigerer Lichtschutzfaktor aus.

Eine so ausführliche Pflegeroutine lässt die natürlichen Unterschiede zwischen verschiedenen Hauttypen verschwinden und ist wirklich immer geeignet. Die Haut bekommt eine jugendliche Frische und einen zarten Glow, der nicht mit Make-up verdeckt werden muss.