"Metallica: Through the Never" Kino-Spektakel in 3D

von Portrait von Desiree Borsky Desiree Borsky
Veröffentlicht am 2. Oktober 2013

Geht nicht gibt’s nicht. „Metallica: Through the Never“ kombiniert das krasseste Live Konzert aller Zeiten mit einem „Herr der Ringe“-Apokalypsen-Verschnitt. Da haben sich die Jungs von Metallica etwas Besonderes ausgedacht. Keine normale Live Show oder Dokumentation, nein, es soll ein 3D Blockbuster à la „Day After Tomorrow“ werden. Ob das beim Publikum ankommt?

Die kalifornische Metal Band Metallica um Lars Ulrich und James Hetfield aus Los Angeles ist schon seit Jahrzehnten erfolgreich im Musik-Business. Mit ihren ausverkauften Konzert Touren, Alben-Verkäufen und Merchandise Produkten konnten sie ordentlich Geld scheffeln. Das geben sie aber dann genauso gern wieder aus. Zum Beispiel für Feuerwerkstechnik oder aber einen 32 Millionen Teuren Film mit Regisseur Nimród Antal (Predators).

Laut Marc Reiter von Q Prime wurde extra für den Film die aufwendigste Live Bühne der Welt gebaut, auf der Elemente der gesamten Metallica Geschichte zu sehen seien:

„Wir haben die zusammenbrechende Bühne von der 1996-98er Reload-Tour, die Schlangengrube der Black Album-Tour, die Justizia aus der Justice for All-Tour und die Särge von unserem letzten Studioalbum, Death Magnetic“

Während Metallica also das Konzert ihres Lebens auf der Bühne ihres Lebens, mit dem Equipment ihres Lebens geben, soll der junge Roadie namens Trip (Dane DeHaan) einen verloren gegangenen Van mit wichtigem Material, das die Band dringend braucht, wiederfinden und zurück bringen. Auf seinem Weg wird der Junge mit den ausdrucksstarken Augen ziemlich behindert. Er hat einen Verkehrsunfall, gerät in eine Massendemonstration zwischen Polizisten und Fans und wird dann auch noch von einem schwarzen Reiter verfolgt, der aus direkt von Mittelerde gekommen sein könnte. Schafft Trip die mysteriös wichtigen Dinge aus dem Van zu holen und rechtzeitig zur Band zu bringen?  

Die Story scheint nicht sehr tief oder relevant, es kommt – wie so oft bei Metallica – auf die lauten Effekte an. Wahrscheinlich wird „Metallica: Through the Never“ deswegen den Metallica Fans auch gefallen, immerhin gibt es ja auch immer wieder Live Ausschnitte zu sehen. Allen anderen dürfte dieses Kinospektakel etwas zu viel des Guten sein. Aber vielleicht sehe ich auch die tiefere Aussage und die Symbolträchtigkeit des Trips von Trip, den ein Metallica Fan durchmachen muss, nicht.

Urteilt selbst, „Metallica: Through the Never“ ist ab 3. Oktober in den Kinos zu sehen.

"Metallica: Through the Never" Kino-Spektakel in 3D