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Stuttgarter Künstlerin bringt Stäffele als Postkarten heraus

von Portrait von Alexander Kappen Alexander Kappen
Veröffentlicht am 9. November 2020

Stuttgarts Treppenanlagen sind deutschlandweit bekannt. Nun gibt es eine weitere Aktion, die die Liebe zu den Staffeln zum Ausdruck bringt. Früher waren die Stäffele als Treppen in den Weinbergen angelegt, nun dienen sie den Stuttgartern von den Kesselanhöhen hinunter ins Tal zum Beispiel zum Hauptbahnhof (Stuttgart 21) zu gelangen

Stuttgart. Christina Schmid ist Stuttgarter Künstlerin. Sie ist Fan der Stäffele der Schwaben-Metropole. In ihrem neuesten Projekt hat sie im Stuttgarter Literaturhaus 200 Postkarten zu einer Wandkreation angeordnet. Jede Postkarte zeigt auf weißen Hintergrund den Verlauf einer Stuttgarter Stäffele in roter Farbe.

Das Literaturhaus befindet sich in der Breitscheidstraße 4 in Stuttgart-Mitte. Geöffnet: Mo-Do 9-17 Uhr, Fr 9-13 Uhr.
Im Netz kann man die Postkarten bestellen. 20 Stück 10 Euro. http://www.primapublikationen.com/

Hier bekommt man auch das Buch „Treppauf, Treppab“. Preis: 24 Euro Gemeinsam mit ihrer Künstler-Freundin Sabine Fessler hat Christina Schmid ein Jahr lang die Stuttgarter Stäffele besucht und Stuttgarter hierzu befragt. Das Buch umfasst viele Zeichnungen und Geschichten rund um 200 Stuttgarter Stäffele. Wobei es offiziell rund 600 Stäffele in Stuttgart gibt. Die beiden haben sich die 200 besten herausgegriffen.

Auch der Reporter des Artikels hat sich mit den Stäffele auseinandergesetzt: Wir waren mit der Vide-okamera an der bekanntesten Stäffele, der Eugensstaffel:
https://youtu.be/Ju5UFQY-5_Q