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Der deutsche Tag des Baumes

von Portrait von Juliane Vogel Juliane Vogel
Veröffentlicht am 25. April 2017

Heute ist deutscher Tag des Baumes. J. Sterling Morton hat den Baumfeiertag begründet. Entstanden ist die Idee im nordamerikanischen Bundesstaat Nebraska. 1854 kamen die ersten Siedler nach Nebraska und fanden eine baumarme Landschaft vor. Unter ihnen auch J. Sterling Morton. Morton und seine Familie haben sofort angefangen ihr Anwesen mit Blumen, Sträuchern und Bäumen zu bestellen und dies auch mit Erfolg. Als Journalist und Herausgeber der ersten Zeitung Nebraskas verbreitete er auch Informationen über Garten- und Landschaftsbau und seine Begeisterung für Bäume.

 

Morton schlug am 4. Januar 1872 vor einen Feiertag für Baumpflanzungen einzuführen, den sogenannten "Arbor Day". Daraufhin wurden am 10. April 1872, am ersten "Arbor Day" mehr als eine Million Bäume in Nebraska gesetzt. Der Tag des Baumes wart geboren. Dieser Arbor Day verbreitete sich über die USA. 

 

Doch wie ist er nach Deutschland gekommen?

 

Das kam daher dass die "Food und Agriculture Organisation" (FAO) der UNO am 27.11.1951 beschloss den Völkern einen internationalen "Weltfesttag des Baumes" zu empfehlen. Geleitet von dieser Empfehlung und 80 Jahre nach dem Arbor Day in Nebraska hat der damalige Bundespräsident Prof. Dr. Th. Heuss am 25. April 1952 im Hofgarten in Bonn einen Ahorn gepflanzt. Somit stand der 25. April als Datum für den "Tag des Baumes" in Deutschland fest. Seitdem der Bundespräsident Prof. Dr. Th. Heuss den Baum in Bonn gepflanzt hat, sind mehr als 50 Jahre vergangen. Einige haben sich in der Zwischenzeit dieses Tages in Deutschland angenommen, aber vorwiegend ist er etwas für Insider.