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Wie die Digitalisierung Investments verändert hat

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 21. Februar 2019

 

Der rasante technologische Fortschritt der letzten Jahrzente hat auch Investoren stark beeinflusst. Während gegen Ende des 20. Jahrhunderts das Handeln und Verwalten von Aktien, Fonds und Co online fast unvorstellbar war, investieren heutzutage Millionen von Unternehmen und Privatpersonen täglich mithilfe des Internets. Hierzu gibt es eine Vielzahl von Banken und anderen Unternehmen, die den einfachen Handel mit Wertpapieren und anderen Investmentoptionen ermöglichen. Zudem setzen viele Investoren auch auf neuartige Software, um Ihre Chancen auf Renditen zu maximieren. Dieser Artikel erklärt, inwiefern sich Investments durch die Digitalisierung verändert haben.

Investments online verwalten

Fast jede große Bank bietet ihren Kunden heutzutage die Möglichkeit, über das Internet mit Wertpapieren und Co zu handeln. Kunden können bei vielen Finanzinstituten ganz einfach ein Wertpapierdepot eröffnen und dann über eine Webseite eine große Auswahl an Aktien, Fonds, ETFs und Hebelprodukten durchforsten. Anschließend kann man direkt über das Webinterface Wertpapierorders platzieren oder andere Funktionen, wie zum Beispiel langfristige Sparpläne, einrichten. Dieser Prozess ist extrem schnell und einfach, was es fast jedem erlaubt, einfach und effektiv sein Geld anzulegen. Ein weiterer Vorteil hierbei ist, dass die Ordergebühren durch den geringen Aufwand für das Finanzinstitut oft sehr niedrig sind. Die Provision eines Börsenmaklers entfällt ebenfalls.

Unterwegs investieren

Durch den rasanten technischen Fortschritt können Kunden vieler Banken und Finanzdienstleister sogar unterwegs auf dem Smartphone Ihre Anlagen überwachen und Investments tätigen. Viele Banken bieten eigene Apps an, mit denen man auf sein Wertpapierdepot zugreifen und Kauforders platzieren kann. Ebenfalls interessant sind CFD-Broker, die Apps für das Smartphone anbieten. Diese ermöglichen flexibles Traden mit der Chance auf hohe Renditen. Bei CFD-Investments spekuliert man auf Preisschwankungen in sich schnell verändernden Märkten, wie zum Beispiel Forex (Fremdwährungen). Hierfür gibt es viele Anbieter, die sich in erster Linie in Bezug auf Gebühren und der Auswahl der Verfügbaren Märkte unterscheiden. Auf Seiten wie https://www.forexhandel.org/cfd-apps kann man die unterschiedlichen Apps vergleichen, um den besten und günstigsten Anbieter zu finden. Neben CFD-Apps gibt es auch Broker-Apps für viele andere mögliche Anlageoptionen, so wie Rohstoffe, Aktien und Co.

Software zum Investieren

Auch das Platzieren von Wertpapierorders übernehmen heutzutage in vielen Fällen bereits Computerprogramme. Um die Rendite eines Investments zu maximieren, müssen Wertpapiere zum richtigen Zeitpunkt gekauft oder verkauft werden. Hierzu muss eine Vielzahl von Faktoren überwacht werden, die einen Einfluss auf den Kurswert haben könnten. Um diesen Prozess so effektiv wie möglich zu gestalten, kann komplexe Software eingesetzt werden. Diese analysiert permanent die Marktbedingungen, wählt den idealen Zeitpunkt für Kauforders und kann diese sogar automatisch ausführen. Dies kann nicht nur in höheren Renditen resultieren, sondern bedeutet auch, dass Investoren einen geringeren Teil ihrer eigenen Zeit in die Analyse ihrer Investments investieren müssen. Systeme zum automatischen Handeln werden bereits von vielen Firmen und Banken genutzt. Auch Privatpersonen können durch bestimmte Anbieter Investments mit Computerprogrammen tätigen.

Beliebte Online-Investments

Die Möglichkeit, online zu investieren, hat auch komplett neue Märkte zum Vorschein kommen lassen. Das wohl prominenteste Beispiel hierfür sind Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum. Dies sind digitale Währungen, bei denen Transaktionen mithilfe eines komplett dezentralisierten Computersystems durchgeführt werden. Anders als bei herkömmlichen Investments und Währungen haben Kryptowährungen an sich keinen Gegenwert. Der Wert basiert ausschließlich auf dem Interesse der Investoren, was zum Beispiel den Bitcoin-Boom 2017/2018 ausgelöst hat. Dies ist ein extrem interessantes Konzept, dass allerdings oft auch als Blase angesehen wird, die jederzeit platzen könnte. Denn unterstützen Investoren die Kryptowährung nicht mehr, kann diese extrem schnell an Wert verlieren. Kryptowährungen und ähnliche Online-Investments können jedoch auch in kurzer Zeit rasante Wertanstiege durchlaufen und in sehr hohen Renditen resultieren, weswegen sie bei Investoren trotzdem sehr beliebt sind.

Investoren im 21. Jahrhundert

Nicht nur das Verwalten und Handeln mit Wertpapieren findet heutzutage oft online statt. Für fast alle Prozesse, die mit Investments verbunden sind, werden in der Regel technische Lösungen eingesetzt. Investoren tauchen somit immer mehr in eine digitale Welt ein. Auch Informationen zu Aktien, Fonds und anderen Analageoptionen lassen sich im Internet finden; von kurzen Zusammenfassungen bis hin zu detaillierten Analysen. Dies ist nicht nur für langjährige Investoren interessant, sondern kann sich auch für Personen eignen, die wenig Erfahrung mit Wertpapieren haben. Der verbesserte Zugang zu relevanten Informationen und Handelsplätzen im Internet bedeutet, dass immer mehr Leute von Investmentmöglichkeiten Gebrauch machen und ihr Vermögen in Form von Wertpapieren und anderen Investments anlegen.

Alles in allem hat die Digitalisierung die Art und Weise wie Investments getätigt werden von Grund auf verändert. Heutzutage kann man im Internet oder sogar auf dem Smartphone mit den unterschiedlichsten Anlageoptionen handeln oder den Orderprozess sogar automatisieren. Außerdem sind durch neue technische Möglichkeiten sogar neue Märkte wie Kryptowährungen entstanden, die Investoren noch mehr Optionen bieten. Voraussichtlich werden sich Investments und das Handeln an sich auch in Zukunft weiterentwickeln.