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Urlaub in Berlin

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 22. Mai 2018

Hinkommen

Die Reise von Köln in die Hauptstadt kann man auf vielerlei Wegen antreten: Mit dem ICE der Deutschen Bahn ist man in rund 4:30 Stunden am Berliner Hauptbahnhof und es gibt mehrere Verbindungen am Tag. Die 478 Kilometer Luftlinie kann man auch nonstop mit dem Flugzeug bewältigen. Die Reisedauer auf dieser Route beträgt etwa 1:10 Stunden. Da sich der Flughafen Köln nur 17 Kilometer außerhalb der Stadt befindet und man mit der S-Bahn vom Kölner Hauptbahnhof in einer knappen Viertelstunde dort ist, ist Fliegen eine echte Alternative zur Bahnfahrt.

Unterkommen

Bei der Suche nach einer geeigneten Unterkunft in Berlin hat man die Qual der Wahl. Bevorzugt man ein Hotel, dann bietet beispielsweise das Wyndham Berlin Excelsior nicht nur ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern auch eine zentrale Lage im Stadtteil Charlottenburg. Wer lieber die Ausstattung einer Ferienwohnung schätzt, der kann sich auf Plattformen wie airbnb.de oder fewo-direkt.de nach den passenden vier Wänden für den Urlaub umschauen. Für abenteuerlustige Menschen ist nach wie vor ein Hostel die beste Wahl, denn dort kommt man schnell in Kontakt mit anderen Reisenden.

Essen

Berlin ist so international, dass man sich einmal um die ganze Welt futtern kann. Doch auch die traditionelle Berliner Küche hat ihre kulinarischen Höhepunkte zu bieten, weshalb man den deftigen Gerichten ruhig mal eine Chance geben sollte. Vor allem Fleischgerichte sind typisch Berlinerisch, zum Beispiel Kasseler mit Sauerkraut, Leber Berliner Art mit Äpfel und Zwiebeln oder Schnitzel Holstein, das mit Kapern und Spiegelei auf mit geräuchertem Fisch belegtem Weißbrot serviert wird. Unbedingt probieren muss man die Currywurst, die laut diverser Quellen in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Berlin entstanden sein soll. Man sollte sich die Brühwurst mit Curry-Sauce in Konnopke's Imbiß servieren lassen - der erste Imbissstand in Ost-Berlin, der 1960 die Currywurst eingeführt hat.

Entdecken

Sehenswürdigkeiten gibt es an jeder Ecke in Berlin. Doch neben den üblichen Sightseeing-Attraktionen hat die Hauptstadt auch den ein oder anderen Ort zu bieten, der nicht so alltäglich ist. Der Spreepark ist so einer. Dieser "Lost Place" war der einzige Vergnügungspark der DDR und hatte von 1969 bis 2001 geöffnet. Seit seiner Schließung verwahrloste das Gelände immer mehr und die Natur holte sich den Bereich um die zahlreichen Fahrgeschäfte zurück. 2014 kaufte das Land Berlin das Gelände und bietet seit dem Frühjahr 2018 wieder Führungen über das Gelände an.