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Tipps für mehr Licht in den eigenen vier Wänden – so funktioniert’s

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 30. Mai 2022

Lichtdurchflutete Räume verbessern das Raumklima, lassen Zimmer freundlicher wirken und erhöhen den Wohnkomfort. Manche Räume sind allerdings ungünstig positioniert oder lassen durch kleine Fenster nur wenig Licht ein. In diesen Fällen sind kleine Tricks notwendig, um ausreichend Helligkeit hineinzubringen. Wie das Ganze ohne tiefgreifende bauliche Maßnahmen funktioniert, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Tipp 1 – Die richtige Auswahl der Deckenfarben

Helle Flächen reflektieren mehr Licht und lassen Räume offener wirken. Nach Möglichkeit sollte man sich deshalb vor allem in kleineren Räumen mit wenig Fensterfläche bevorzugt für helle Farben entscheiden und dunkle Anstriche vermeiden. Das hat nicht nur den Vorteil, dass die Räume freundlicher, sondern auch größer wirken. Die erste Wahl ist hier in der Regel Weiß. Es streut das Licht mit Abstand am besten. Doch auch helle Pastellfarben oder ein warmes Gelb sind tolle Möglichkeiten, einen Raum optisch zu öffnen.

Ebenso wie bei den Wandflächen empfiehlt es sich, auch bei den Möbeln auf helle Farben zu setzen. So bieten etwa weiße Schrankwände eine deutlich bessere Reflexion als schwarze schwere Möbelstücke, die das Licht zu großen Teilen absorbieren.

Tipp 2 – Möbel angemessen platzieren

Möbel sollten nach Möglichkeit nicht unmittelbar an oder unter das Fenster gestellt werden. Dadurch verringert sich die Menge an Licht, die in den Raum abgegeben wird. Wenn sich etwa ein großer massiver Schrank direkt neben dem Fenster befindet, führt dies zu einem deutlich reduzierten Lichteinfallswinkel und Lichteintrag.

Bietet die Raumgröße die Möglichkeit, sollte man sich bei der Möblierung an der Raummitte orientieren und möglichst viele helle Wände freilassen. So entsteht deutlich mehr Reflexion und der Raum wird von mehr Licht erfüllt.

Tipp 3 – Weiße Fensterrahmen

Auch helle Farben am Fenster bringen mehr Licht in den Raum. Eine gute Idee ist es zum Beispiel, dunkle Fensterrahmen hell zu streichen. Dadurch entstehen Experten zufolge bis zu fünf Prozent zusätzliches Licht.

In diesem Zusammenhang ist auch darauf zu achten, nicht zu viele Pflanzen auf die Fensterbank zu stellen, da sie Licht blockieren. Gerade großgewachsene Pflanzen sind Hindernisse für einfallende Lichtstrahlen.

Tipp 4 – Nur leichte Vorhänge verwenden

Leichte Vorhänge wie Plissees sind eine tolle Möglichkeit, für einen verlässlichen Sichtschutz zu sorgen, dabei aber immer noch genügend Licht für die Beleuchtung der Innenräume einfallen zu lassen. Auf dunkle Vorhänge sollte entsprechend verzichtet werden.

Hinweis: Auch, wenn man seine Räumlichkeiten mit mehr Licht erfüllen will, ist es wichtig, einen angemessenen Sonnenschutz sicherzustellen. Eine gute Möglichkeit stellen hier beispielsweise hochwertige Sonnenschutzfolien für Fenster dar. Sie hindern einerseits schädliche UV-Strahlung am Eindringen in das Rauminnere, lassen dabei aber immer noch ausreichend Helligkeit ein.

Tipp 5 – Einsatz von Lichtkaminen

Eine weitere Möglichkeit zur Sicherstellung eines höheren Lichteintrags sind Dachfenster. Da diese allerdings schwer einzubauen sind, kann es sich anbieten, alternative Lösungen wie Lichtkamine zu nutzen.

Diese kommen auf einen Lichtreflexionsgrad von bis zu 98 Prozent. Ermöglicht wird dies durch eine Silberschicht, die das Tageslicht in tiefe gelegene Räume transportiert, ohne dass bauliche Veränderungen an der Dachkonstruktion erforderlich werden.