©

Sport - Lebenselixier im 21. Jahrhundert

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 12. März 2019

Sport und körperliche Bewegung werden derzeit von immer mehr Menschen in Deutschland ins Zentrum ihrer freizeitlichen Beschäftigung gestellt. Tatsächlich handelt es sich um einen Bereich, in dem einige der beliebtesten Hobbys versammelt sind. Doch woher rührt diese besondere Beziehung, die sich bei einem Blick auf die Zahlen nicht leugnen lässt?

Die Kraft der Übertragungen

Nicht nur die eigene Ausübung des Sports ist es, was uns immer wieder in den Bann zieht. An anderer Stelle stehen die vielen Übertragungen, die täglich im TV bestaunt werden können. Sie sind dazu in der Lage, viele tausend Menschen in den Stadien zu versammeln, welche diese Stunden in quasi ritueller Form begehen. Hinzu kommen viele Millionen Zuschauer an den TV-Geräten, welche aus der Distanz daran interessiert sind, ebenfalls einen Teil der Stimmung für sich einzufangen.

Auch an der wirtschaftlichen Dimension einiger Sportarten zeigt sich der besondere Reiz. Für Unternehmen stehen enorme Summen auf dem Spiel, es handelt sich um einen stets im Wachstum befindlichen Markt. Millionensummen, die etwa im Fußball für einzelne Spieler bezahlt werden, gehen letztlich auf das Interesse der Massen zurück.

Deutlich wird dies etwa an den Sportwetten der Fans, um die sich aktuell zahlreiche Anbieter reißen. Sie nehmen enorme Summen in die Hand, um selbst an prominenter Stelle werben zu können. Ein Überblick über die Vertreter der Branche ist zum Beispiel unter sportwetten-online.com zu finden.

Möglichkeit der Identifikation

Berichten Fußballfans vom Sieg ihres Teams, so hört sich dies an, als wären sie selbst auf dem Platz gestanden. Dies lässt sich auf das hohe Maß an Identifikation zurückführen, welches zwischen diesen beiden Polen stets besteht. Die Fans verstehen sich einerseits untereinander als Kollektiv. Gerade Männer haben aus diesem Grund an den Wochenenden fest eingetragene Termine, die allein mit dieser Identifikation verbunden sind. Sie fühlen sich regelrecht dazu verpflichtet, jedes Spiel ihrer Mannschaft zu verfolgen, um über alle Aktionen informiert zu sein.

Der Bewegungstrend hält an

Doch wäre es nicht viel gesünder, sich ganz unmittelbar für den Sport zu interessieren und selbst in die Laufschuhe zu steigen? Einige Experten zeigten bereits auf, dass dieser Zusammenhang von den Sportlerinnen und Sportlern in Deutschland nur selten hergestellt wird. Sie haben nicht etwa nach der Betrachtung eines Champions-League-Spiels am TV den Eindruck, sich nun selbst in besonderer Form angestrengt zu haben.

Bereits seit Jahren lässt sich an den steigenden Umsätzen in der Fitnessbranche erkennen, dass mehr Menschen im Land der Bewegung zugetan sind. Sie sehen darin für sich die Möglichkeit, mehr Aktivität und Agilität in den eigenen Alltag zu integrieren. Vorteilhaft erscheint dies nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen gesundheitlichen Vorteile, die bereits vor Jahrzehnten herausgearbeitet wurden, die jedoch noch immer nicht jedem Menschen klar zu sein scheinen.

Die Städte sportlicher machen

Von Seiten der Politik gab es bereits den einen oder anderen Versuch, die Menschen zu einem höheren Maß an Bewegung zu bringen. In den 1970er Jahren wurden eigens lange Pfade errichtet, die im Wald ein gezieltes Training ermöglichen sollten. Inzwischen sind die Verantwortlichen gewillt zu sagen, dass auch die Städte selbst dem Sport zugeneigt sein sollen. Möglich wäre dies einerseits durch die Aufhebung einiger Verbote, wie sie noch immer auf Liegewiesen lasten. Stattdessen müsste die Bewegung der Menschen mit zusätzlichen Anreizen befeuert werden.

Unser normaler Alltag reicht zumeist nicht aus, um ein gesundes Mindestmaß an Bewegung einzuhalten. Dies liegt vor allem an unserer komfortablen Mobilität, die nur wenige Schritte vom Auto zum Haus erfordert. Gelingt es Städten in Zukunft, sich diesen Probleme vermehrt zu stellen und Antworten zu finden, so wäre damit ein wichtiger Beitrag für die Gesundheit der dort lebenden Menschen verbunden.