©

Rundumschutz fürs Smartphone leicht gemacht

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 21. Januar 2019

Das Smartphone ist der tägliche Begleiter von mehr als 50 Millionen Menschen in Deutschland. Schätzungsweise 50 Mal schauen Personen im Alter bis 25 täglich aufs Display. Da kann es schnell zu Unfällen kommen: Das Handy rutscht aus der Hand, fällt tief oder landet ungünstig. Und schon hat das Display einen Sprung, was häufig hohe Reparaturkosten nach sich zieht. Wie man sein Gerät am besten schützen kann, lesen Sie hier.

Die häufigsten Unfallschäden bei Smartphones

Der Anbieter clickrepair hat sich für das Jahr 2017 die Stärken und Schwächen bekannter Smartphone-Hersteller in Sachen Schadensanfälligkeit und Reparaturaufwand angesehen. Dabei kam heraus, dass in acht von zehn getesteten Fällen bei einem Sturz das Display bricht und häufig auch die Kamera Schaden nimmt. In Sachen Technik versagt in der Regel als erstes der Akku und es kommt zu übermäßiger Hitzeentwicklung. Je nach Hersteller kann das teuer werden, doch mit den richtigen Schutzmaßnahmen lässt sich viel Geld sparen.

Hüllen und Cases

Für den äußeren Schutz sind Smartphone-Hüllen ein guter Ansatz. Es gibt unterschiedliche Typen: Soft Cases, Hard Cases, Flip Cover, Bumper und Universalhüllen. Jede Variante bringt individuelle Vor- und Nachteile mit sich. Soft Cases bestehen aus flexiblem Material, das einen Sturz gut abdämpft. Hard Cases schützen die Smartphone-Rückseite in der Tasche vor Kratzern und Flipcover schützen die Geräte zwar von allen Seiten, sind dafür in der Handhabung aber umständlicher. Bumper bieten als Rahmen für ein Smartphone nur minimalen Schutz, sind allerdings ästhetisch besonders ansprechend. In eine Universalhülle kann man sein Smartphone einfach hineinstecken und wieder herausholen, hat das Gerät aber wiederum nicht sofort griff- und einsatzbereit. Allen Hüllenvarianten gemein ist, dass sie vor allem den Rand und die Rückseite des Smartphones schützen.

Folien und Panzerglas

Für die Vorderseite beziehungsweise das Display braucht es wenigstens eine Folie. Am besten geeignet sind Panzergläser: Sie sind stabil, sicher unter kratzfest, da sie speziell gehärtet wurden. Das bedeutet, dass bei einem Sturz statt des Displays zunächst das Panzerglas Schaden nimmt. In der Regel sind diese aber derart konzipiert, dass sie nicht sonderlich schnell nachgeben. Je nach Nutzungsgewohnheit kann auch eine einfache Folie reichen, um das Display vor Kratzern zu schützen. Wichtig ist in jedem Fall, dass Glas oder Folie auf das jeweilige Gerät abgestimmt sind. Deshalb sind beide Displayschutz-Varianten in der Regel passgenau für alle Displaygrößen erhältlich.

Versicherung als Ergänzung

Da ein Smartphone allerdings häufig nicht einfach nur herunterfällt, sondern auch anderweitig Schaden nehmen kann, wie durch Sand, Hitze oder Flüssigkeiten, kann auch eine Handyversicherung ratsam sein. Je nach Anbieter sind darin unterschiedliche Schadensfälle enthalten und mit einer bestimmten Summe abgedeckt.