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Präsentieren Sie Vitalität, Jugend und Schönheit mit einer Haarverpflanzung

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 26. März 2019

Haarausfall kann durch Stress zustande kommen oder erblich bedingt sein. Sollten Sie unter dieser häufig vertretenen Krankheit leiden, sprechen Sie zunächst mit einem Arzt. Durch die Untersuchung wird ermittelt, ob Sie unter stressbedingtem Haarausfall leiden oder eine Reaktion Ihres Körpers auf ein Umwandlungsprodukt von Testosteron vonstattengeht. Im letzten Fall spricht man von erblich bedingtem Haarausfall, der meist in einer vollkommenen Kahlheit mündet. Um diesem Schicksal zu entgehen, können Sie sich für eine Haarverpflanzung entscheiden. Die Ergebnisse sind überzeugen. Innerhalb weniger Monate erstrahlt Ihr Haupthaar wieder in voller Pracht, sodass Sie ebenfalls glücklich strahlen können. Zudem wird das Haarbild durch einen solchen Eingriff deutlich dichter.

Die bekanntesten Methoden sind die DHI Technik oder die FUE Methode, welche im Folgenden genauer erläutert werden sollen. Beide Techniken konnten die Punch-Technik, welche heute kaum mehr praktiziert wird, ablösen.

Haarverpflanzung durch die FUE Methode

Die FUE Methode kommt zum Einsatz, wenn kleinere Areale wie beispielsweise Geheimratsecken abgedeckt werden sollen. Ebenso können Sie sich zu einer Barthaar- oder Augenbrauentransplantation entscheiden.
Bei der FUE Methode handelt es sich um eine Eigenhaarverpflanzung. In höchst präziser Arbeit entnimmt der behandelnde Arzt einzelne Haarfollikel, welche die Substanz für Wachstum von dichtem Haar darstellen. Je nach Bedarf wird der Vorgang mehrere hunderte Male wiederholt, bis eine ausreichende Anzahl an Haaren gewonnen ist. Um ein perfektes Ergebnis zu erzielen, wird kein Umweg zwischen Entnahme und Reimplantation genommen. Bereits während der Entnahme kann der Arzt entscheiden, an welcher Stelle er das Haar einsetzen möchte. Die Haarfollikel werden somit nicht unnötig gestresst oder gar beschädigt.
Durch die Entnahme einzelner Haare kann eine Narbenbildung verhindert werden. Lediglich in den ersten Wochen sind winzige punktuelle Einstichlöcher zu sehen. Diese verheilen mit der Zeit. Hierzu erhalten Sie von Ihrem behandelnden Arzt Shampoo sowie pflegende Lotionen, welche die Kopfhaut vor dem Austrocknen schützen.
Beachten Sie: Wenn von der FUE Methode die Rede ist, wird oftmals auch die FUT (Follicular Unit Transplantion) angesprochen. Der Unterschied liegt in der Form des Transplantats. Wie erwähnt entnehmen Ärzte bei der FUE lediglich einzelne Haare, welche als Grafts bezeichnet werden. Die FUT Methode hingegen zielt auf die Entnahme ganzer Streifen ab. Circa 20 x 1 cm große Balken werden Ihnen am Hinterkopf entnommen und anschließend transplantiert.

DHI Technik – Haarverpflanzung basierend auf der FUE

Der große Unterschied zwischen der DHI und der FUE ist die Art der Vorbehandlung der Transplantationskanäle. Die Grafts werden bei der DHI Technik ebenfalls in Kanäle eingesetzt, diese müssen jedoch nicht durch kleine Schnitte geöffnet werden. Vielmehr ist es gelungen, die Haarfollikel direkt in die Kopfhaut zu verpflanzen. Ihr Arzt hat hierbei die präzise Kontrolle über die Eindringtiefe eines jeden Haares. So kann sichergestellt werden, dass Wachstumsrichtung, -winkel sowie -stabilität gewährleistet sind. Sind die Haare erst einmal fest in der Kopfhaut verwachsen, entsteht ein sehr natürlich wirkendes Haupthaar, welches kaum als Implantat erkannt werden kann.
Wissenswert: Zur DHI Technik werden Haare aus dem Haarkranzbereich entnommen. Wissenschaftlich konnte nachgewiesen werden, dass ebendiese Haare besonders robust gegenüber dem Umwandlungsprodukt des Testosterons sind. So erhalten Sie stabile Haare, welche ein langfristig perfektes Ergebnis erzielen können. Sie müssen sich keine Sorgen mehr um den erblich bedingten Haarausfall machen.