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Planung für eine Hauserweiterung – Was Sie vor dem Investieren wissen sollten!

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 28. August 2019

Wer den Anbau an ein Wohngebäude plant, um damit die gesamte Wohnfläche zu erweitern, stellt sich einer großen Herausforderung. Neben vielen bürokratischen Erledigungen gilt es Umstände wie statische Voraussetzungen und gesetzliche Vorschriften zu erfüllen. Ebenso sollte das Investment in die Hauserweiterung gut durchdachte werden. Ohne einen ausführlichen Bau- und Budgetplan drohen die Kosten für den Hausanbau zu explodieren.
Demnach sollten einige wichtige Faktoren und Merkmale bei der Hauserweiterung berücksichtigt werden. Ehe mit der Bauphase begonnen wird, ist es ratsam sich über die Möglichkeiten einer Hauserweiterung zu informieren. Denn eine Erweiterung des Eigenheims kann als Hausverlängerung, Hausverbreiterung oder Hausaufstockung geplant werden. Um sich gut für die gewünschte Hauserweiterung vorzubereiten, kann Ihnen der folgende Ratgeber dienen. So erhalten Sie einen Überblick von den Optionen einer Hauserweiterung und hilfreichen Tipps und Tricks, die bei den Planungen eines Hausausbau eine große Unterstützung darstellen können.

Statische Voraussetzungen prüfen

Die Hauserweiterung erfordert in den meisten Fällen fundamentale Strukturänderungen. Tragende Wände, schwere Bauteile und das Stützen zum Halten von Decken und Dächern geben in der Regel nur wenige Möglichkeiten eine Hauserweiterung umzusetzen. So sind zunächst statische Voraussetzungen die Basis bei jedem Hausanbau. Um Strukturänderungen bei der Hausvergrößerung zu bewältigen, sind Klebeanker von großer Bedeutung. Demnach sollte man bei der Hauserweiterung nicht darauf verzichten sich aus dem Sortiment für Klebeanker und Ankerbolzen zu bedienen. Um die Kosten niedrig zu halten und dennoch keine Abstriche in Puncto Qualität machen zu müssen, empfiehlt es sich auch einen Blick ins Internet zu werfen. Online Shops wie rs-online.com bieten bei der geplanten Hauserweiterung eine Vielfalt von hochwertigen Materialien. So gelingt es die Budgetplan für die Hauserweiterung sehr genau zu kalkulieren.

Hausaufstockung

Ein Hausaufstockung ist vor allem bei Bungalows sehr beliebt. Allerdings gilt es darauf zu achten, dass die Decke des Wohnhauses so errichtet wurde, dass sie noch weitere Lasten tragen kann. Um die Hausaufstockung mit einem möglichst geringen Eigengewicht zu bewältigen, sollte man nicht auf Kalksandsteine zum Errichten neuer Wände setzen, sondern auf die viel leichteren Porenbetonsteine. Zwar leiden die Schalldämmung und Isolierung in der ersten Etage darunter, doch lässt sich so eine Aufstockung an fast jedem Wohnhaus planen. Für die Hausaufstockung müssen eine Menge baurechtliche Vorschriften beachten werden. Ist die Wohnflächenberechnung für das Eigenheim im Bebauungsplan bereits ausgeschöpft, kann entweder eine Hausverbreiterung und Hausverlängerung in Erwägung gezogen werden.

Hausverlängerung

Die Hausverlängerung ist meistens die einzige Möglichkeit, um ein Haus zu erweitern. Ebenso ist diese Vorgehensweise die kostengünstigste und schnellste Variante. Denn die Verlängerung eines Wohnhauses kann im Grunde wie ein Neubau angegangen werden. Hier müssen lediglich auf der Stirnseite des Hauses die Außenwände entfernt werden. Allerdings ist auch eine statische Prüfung vorzunehmen. Sind die Außenwände an der Stirnseite tragende Wände, kommt vielleicht nur eine Hausverbreiterung in Frage, die einen erheblichen finanziellen Mehraufwand darstellt.

Hausverbreiterung

Die Hausverbreitung ist die unwirtschaftlichste Art ein Wohngebäude zu vergrößern. Denn neben neuen Außenwänden und einem neuen Fundamental, benötigt es ebenfalls ein neues Dach, welches wegen aufkommenden statischen Problemen und Planungen nicht nur hohe Kosten verursacht, sondern auch in der Umsetzung sehr zeitintensiv und kostspielig ist. Demnach sollte eine Hausverbreiterung nur in Frage kommen, wenn keine anderen Möglichkeiten zur Vergrößerung der Wohnfläche bestehen.