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Mit der Hitze im Sommerurlaub umgehen - von den Spaniern lernen

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 5. Juni 2018

Spanien ist das Lieblingsurlaubsland der Deutschen. Weder die Rezession noch die politischen Konflikte auf der Iberischen Halbinsel ändern etwas daran, dass sich die spanischen Strände im Sommer mit deutschen Urlaubern füllen. Doch auch nach vielen Spanienurlauben können sich die meisten Deutschen an eines nicht gewöhnen: die Hitze. Im Landesinneren und in der beliebten Region Andalusien werden fast jeden Sommer Höchsttemperaturen von 40 Grad Celsius erreicht. Als deutscher Urlauber ist man solche Extremtemperaturen nicht gewöhnt. Um mit der Hitze besser zurechtzukommen, ist es sehr empfehlenswert, sich die Lebensweise der Spanier genauer anzuschauen.

Spanische Häuser

Die spanische Architektur ist typisch für die Mittelmeerregion. Die kleinen, weißen Häuser mit ihren flachen Dächern sehen nicht nur sehr malerisch aus, sie sind auch ausgesprochen funktional: Die weiße Farbe reflektiert das Sonnenlicht, sodass sich das Haus nicht aufheizt. Viele Häuser sind mit Lehm verputzt und teilweise sogar komplett aus Lehm gefertigt, wodurch das Klima im Inneren auch bei extremer Sommerhitze relativ angenehm bleibt. Wer sich für ein Ferienhaus in typisch spanischer Bauweise entscheidet, zu finden etwa bei TUIvillas, macht sich diesen Effekt zunutze. Tagsüber empfiehlt es sich, alle Fensterläden und Türen geschlossen zu halten, damit die Hitze nicht in das Haus gelangt.

Die Siesta

Die "Siesta" dürfte jedem ein Begriff sein. Hierzulande wird sie zwar eher mit Faulenzen assoziiert, in Spanien erfüllt die Siesta aber einen wichtigen Zweck. In den Mittagsstunden und am frühen Nachmittag arbeitet dort niemand, denn in dieser Zeit ist die Sonnenstrahlung am stärksten. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, mittags draußen unterwegs zu sein, sollte man sich möglichst im Schatten aufhalten und körperliche Anstrengungen vermeiden. Sehr nützlich ist ein Fächer: Er ist nicht nur ein typisch spanisches Accessoire, sondern eine Erfrischung to go.

Essen & Trinken

Die Essgewohnheiten der Spanier unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von den deutschen. Das Frühstück fällt meist eher kurz und knapp aus, manche Spanier begnügen sich mit einem Kaffee. Die Hauptmahlzeit des Tages wird erst abends gegessen, und zwar relativ spät (20-22 Uhr). Deswegen legen viele Spanier nach der Arbeit gerne einen Zwischenstopp in der nächsten Tapas-Bar ein, um ein paar Snacks zu sich zu nehmen. Wer im Urlaub die Essgewohnheiten der Spanier übernimmt, begibt sich nicht nur auf eine kulturell interessante Reise, sondern vermeidet in der heißen Zeit des Tages auch ein lähmendes Völlegefühl. Generell gilt: Viel, aber keine eiskalten Getränke trinken - sie kurbeln nämlich die Schweißproduktion an.