- (c) https://www.flickr.com/photos/112923805@N05/15891995169/Mike Kniec/An Irish Girl at the Christmas Market © https://www.flickr.com/photos/112923805@N05/15891995169/Mike Kniec/An Irish Girl at the Christmas Market

Kälte und schwache Blase – den Weihnachtsmarktbesuch unbesorgt genießen

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 16. Dezember 2018

Was wäre die Weihnachtszeit ohne einen Bummel über einen der vielen Weihnachtsmärkte? Doch während der Weihnachtsmarktbesuch für die meisten Menschen eine reine Freude ist, kann er für Menschen mit einer Blasenschwäche zu einer kleinen Herausforderung werden. Diese lässt sich mit der richtigen Vorbereitung allerdings gut bewältigen.

Auch wenn es sich dabei immer noch um ein gesellschaftliches Tabuthema handelt: Etwa 10 Millionen Deutsche sind von einer schwachen Blase betroffen. Aufgrund der anatomischen Gegebenheiten betrifft dies vor allem Frauen, sodass hierzulande etwa 25 Prozent der Frauen zumindest zeitweise entsprechenden Symptomen zeigen. Zum Vergleich: Bei den Männern sind es nur etwa 11 Prozent. Zudem zeigen statistische Erhebungen, dass nicht nur ältere Menschen eine sensible Blase haben. Und dennoch sprechen die wenigstens über ihre Symptome, obwohl diese den Alltag mitunter deutlich verändern. Zum Glück lässt sich dank des medizinischen Fortschritts auch mit Blasenschwäche das Leben rundum genießen. Auf der Seite von TENA gibt es dazu viele Informationen sowie praktische Tipps für den Alltag.

Dass man besonders beim Besuch eines Weihnachtsmarktes auf bestimmte Punkte achten sollte, liegt an der Kälte. Auch wenn eine sensible Blase organische Ursachen haben kann, ist es doch oft eine schwache Beckenbodenmuskulatur, die zu ungewollten Tröpfchen im Slip führt. Und Temperaturen um den Nullpunkt herum können eine echte Belastung für den Beckenboden sein, denn bei Kälte ist die Muskulatur schlechter durchblutet, was ihre Funktionsfähigkeit einschränkt.

Frauen mit Blasenschwäche sollten deshalb in der kalten Jahreszeit vermehrt darauf achten, dass der Beckenboden nicht auskühlt. Für den Weihnachtsmarkt ist warme Kleidung deshalb Pflicht. Auch wenn es sicherlich schickere Sachen als Skiunterwäsche gibt, ist deren Wärmewirkung doch unangefochten. Als isolierende Schicht unter der Oberbekleidung speichert sie die Körperwärme. Gleichzeitig ist sie atmungsaktiv, sodass man nicht ins Schwitzen gerät. An die Füße gehören im besten Fall Wollsocken und gefütterte Winterstiefel, damit sie beim stundenlangen Laufen auf kaltem Boden nicht unangenehm auskühlen.

Nicht nur kann Kälte die Symptome einer sensiblen Blase verstärken, auch eine Blasenentzündung kann die Folge sein. Eine effektive Vorbeugung ist es, sich ganzjährig vitaminreich zu ernähren, um die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken. Vor allem aber ist es wichtig, ausreichend zu trinken, denn regelmäßiges Entleeren der Blase verringert die Wahrscheinlichkeit, dass sich Bakterien im Harntrakt festsetzen. Des Weiteren lässt sich mit regelmäßiger Gymnastik die Beckenbodenmuskulatur stärken – entweder mit klassischem Beckenbodentraining, mit Pilates oder man probiert eine Trendsportart wie Hot-Yoga aus. Diese Yoga-Variante trainiert nicht nur die Tiefenmuskulatur effektiv, sondern ist auch ein guter Ausgleich zum stressigen Alltag.

Diese Yoga-Variante trainiert nicht nur die Tiefenmuskulatur effektiv, sondern ist auch ein guter Ausgleich zum stressigen Alltag.