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Haarausfall durch Stress

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 1. Februar 2019

Obwohl uns die Technik, die Innovationen und die Fortbewegungsmöglichkeiten immer mehr Zeit geben sollten, ist genau das Gegenteil eingetreten. Viele leiden unter enormen Stress. In der Arbeit, bei der Familie oder im Freundeskreis. Menschen hetzen von einem Termin zum anderen und wundern sich, dass der Körper irgendwann nicht mehr so mitmacht, wie man will. Dabei kann mit gesunder Ernährung dem Alltagsstress entgegengewirkt werden. Doch ein Großteil bekommt das überhaupt nicht mit und wundert sich in der Folge, weil sie Haarausfall durch Stress haben. Um in diesem Fall eine Besserung zu erreichen, müssen erst einmal die Ursachen für den Dauerstress eliminiert werden. Dabei gibt es viele verschiedene Wege, wieder Harmonie und Ruhe in das eigene Leben einkehren zu lassen.

Haarausfall durch Stress – Auslöser

Als direkte Ursache gilt chronischer und akuter Stress. Zudem verstärkt psychogener Stress den Haarausfall. Dabei schüttet der Körper bestimmte Neurotransmitter aus. Hinzu kommen weiter Botenstoffe, die zusammen die Haarfollikel schädigen. So kommt es zu diffusem Haarausfall, der von hormonellen, immunologischen und anderen Bedingungen verschlimmert werden kann. Dabei gibt es viele verschiedene Arten von Haarausfall. Diese können unter anderem durch eine schwere Krankheit oder aber auch durch Leistungssport und übermäßiges Training hervorgerufen werden.

Gleiches gilt für die emotionale Dauerbelastung. Dies ist eine extreme Situation und tritt meist auf, wenn man in der Partnerschaft oder mit den Kindern Probleme hat. So werden diese Dinge dann schnell überwältigend und rauben einem neben Schlaf und den Nerven ebenfalls die Haare. Da der Körper mit dem Stress zu kämpfen hat, ist er zudem anfälliger gegenüber Infektionen, Hauterkrankungen sowie Kopfschmerzen. Fallen die Haare dann einmal massiv aus, kann akut wenig getan werden. Besonders, wenn die Follikel dabei geschädigt werden.

Haarausfall durch Stress – Nervensystem

Gerade das System von Nerven um den Haarbalg oder die Haarfollikel zeigt sich verantwortlich für den Haarausfall durch Stress. Denn die Nervenfasern stehen in engem Kontakt mit den Mastzellen. Der Stress erhöht die Zahl dieser Fasern rund um die Follikel, die wiederum die Mastzellen aktivieren. Hierdurch kommt es zu Entzündungen, die einen Zelltod zur Folge haben und letztendlich im Ausfallen der Haare münden. Dabei lässt sich Haarausfall durch Stress umkehren. Ein wichtiger Weg in die richtige Richtung ist hierbei der Abbau von Stress und dessen Beherrschung.

Doch sind einmal zu viele Haare aufgrund von Stress ausgefallen, wachsen diese unter Umständen nicht nach. So ist hier die persönliche Stressbewältigung wichtig. Anschließend kann über eine Haartransplantation nachgedacht werden. Mit dieser können betroffene Stellen wieder gefüllt werden. Zudem gibt einem das vollere Haar ein ganz neues Lebensgefühl, das zusätzlich für eine gesündere Kopfhaut und somit volleres Haupthaar führen kann. Hier gibt es verschiedene Haartransplantation Methoden, die für ein besonders zufriedenstellendes Ergebnis sorgen können.

Jedoch muss der Fokus auf der Ruhe und Entspannung liegen. Denn stressbedingter Haarausfall ist nichts, mit dem der Betroffene ewig leben muss. Yoga, Qi Gong oder auch Tai Chi sind besondere Möglichkeiten, den Körper, den Geist sowie die Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen und zu entspannen. Eine gewichtete Rolle spielen ebenfalls Massagen, Urlaub, Meditation und viel Bewegung in der Natur. All dies führt zu einem entspannten Nervensystem und lässt den Betroffenen seine Widerstandsfähigkeit wiedererlangen.

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