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Die einfachsten Kartenspiele für zwischendurch

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 2. Mai 2019

Die ersten warmen Tage kündigen den Frühling an. In den Parks und Biergärten tümmeln sich bereits die Sonnenanbeter. Allerorts sitzt man bei einem kühlen Getränk im Freien und genießt die frische Luft. Was passt zu so einer Runde besser als eine kleine Partie Karten? Im Folgenden stellen wir ein paar der simpelsten Kartenspiele für zwischendurch vor. Der Vorteil ist, man kann sie schnell erklären und lernen kann, sodass auch Neueinsteiger direkt ihren Spaß haben. Die folgenden Spiele werden alle mit einem gewöhnlichen 32er-Skat-Deck gespielt. Hier sind die Kartenspiel-Klassiker für zwischendurch.

Durak

Durak stammt, wie der Name schon erahnen lässt, aus dem Russischen. Der Name bedeutet soviel wie Dummkopf und steht für denjenigen, der am Ende des Spiels noch Karten auf der Hand hat. Der Gewinner ist demzufolge der Spieler, der zuerst alle Karten ablegen konnte. Zu Beginn einer jeden Runde hat jeder Teilnehmer sechs Karten auf der Hand. Die restlichen Karten liegen auf einem Stapel, lediglich die letzte Karte wird umgedreht und bestimmt den Trumpf. Danach greift ein Spieler seinen linken Nachbarn an. Das bedeutet, er spielt eine Karte, welche der Nachbar überbieten muss, es können bis zu sechs „Haufen“ gelegt werden. Auch der linke Nachbar des Angegriffenen darf Karten hinzulegen, die geschlagen werden müssen. Wurde der Angriff abgewehrt, müssen alle Spieler auf sechs Karten nachziehen und der Angegriffene darf seinen linken Nachbarn angreifen. Das Spiel geht reihum weiter. Die Trumpffarbe schlägt jedes andere Blatt. Auf Transib Tipps gibt es Näheres zum Spiel.

Arschloch

Trotz seines etwas anstößigen Names gehört diese Kartenspielvariante zu den beliebtesten Kartenspielen in Europa. Über die Ländergrenze hinaus ist es als simples, aber aufregendes Kartenspiel bekannt. Es kann mit einem beliebigen Blatt gespielt werden, am weitesten ist die Variante mit dem 32er-Skat-Deck verbreitet. Alle Karten werden gleichmäßig verteilt, danach werden diese reihum abgelegt. Am besten fängt man mit der niedrigsten Karte an, ein Ass beendet die Runde. Danach wird neu ausgelegt. Pärchen können nur mit Pärchen geschlagen werden und Drillinge nur mit Drillingen. Das Taktieren und die regionalen Regeln machen das Spiel so interessant.

Knack 31

Knack 31 ist ebenfalls ein äußert simples, aber interessantes Spiel. Im Grunde genommen ähnelt es ein bisschen dem klassischen Blackjack, eines der beliebtesten Casino Spiele von Betfair. Auch hier geht es darum, eine bestimmte Punktzahl, in diesem Falle 31, zu erreichen. Allerdings werden hier nicht Karten hinzugezogen, sondern getauscht. Jeder Spieler hält drei Karten auf der Hand und kann seine Karten mit den drei in der Mitte liegenden tauschen. Wer zuerst 31 Punkte zusammen hat, darf „Knack“ rufen und hat die Runde gewonnen. Bilder bedeuten 10 Punkte, Asse 11 und die Zahlen entsprechen ihrem Wert. Mit dem sogenannten „Passen“ kann man auch eine Runde beenden. Jeder Spieler darf noch einmal tauschen und danach wird aufgedeckt. Dies bietet sich beispielsweise an, wenn man drei gleiche Karten gesammelt hat, welche 30 ½ bringen.

Mau-Mau

Eines der beliebtesten und bekanntesten Kartenspiele ist wohl Mau-Mau. Die allseits bekannten Regeln a la Sieben bedeutet zwei ziehen, Acht setzt aus und Bube darf sich etwas wünschen kennt jeder. Falls nicht, hier ist die Zusammenfassung von Spieleanleitung.org. Vor allem Dank dieser „Special-Karten“ bekommt jede Runde einen neuen Drive, erst recht dann, wenn die Strafen mit einer entsprechenden Karte „weitergereicht“ werden. Der Gewinner ruft Mau-Mau – aber zuvor nicht die Phrase „Letzte Karte“ vergessen!