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Das sind die Abstiegskandidaten der Bundesliga

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 4. April 2019

Die aktuelle Bundesliga Saison biegt auf die Zielgerade ein und es stehen noch ein paar spannende Entscheidungen aus. Während in den vergangenen Jahren die Bayern zu diesem Zeitpunkt bereits mehr oder weniger als Meister feststanden, sieht es in diesem Jahr etwas spannender aus. Die Borussia aus Dortmund macht dem Rekordmeister ordentliche Konkurrenz und meldet mittlerweile selbst Ansprüche auf die Meisterschale an. Doch nicht nur an der Spitze der Tabelle geht es eng zu, auch im Tabellenkeller kämpfen mehrere Teams gegen den Abstieg. Wir werfen einen Blick auf die Abstiegskandidaten Nummer 1 und auf die Teams, die noch unten reinrutschen könnten.

Hannover 96

Die Niedersachsen stehen derzeit ganz unten und wirkliche Aussicht auf Besserung ist auch nicht vorhanden. Nicht nur sportlich läuft es bescheiden, auch zwischenmenschlich scheint es nicht zu funktionieren. Vereinschef Martin Kind wütete letztens in der FAZ und hat der Mannschaft kürzlich gar jeglichen Charakter abgesprochen. Nach den ersten sechs Saisonspielen fanden sich die Niedersachsen mit nur zwei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz wieder. Zwei Siege in der Hinrunde waren einfach zu wenig. Als auch der Rückrundenauftakt in die Hose ging und man mit einem 5:1 in Dortmund abgefertigt wurde, zogen die Verantwortlichen die Reißleine und ersetzten Trainer Breitenreiter mit Thomas Doll. Doch auch der Feuerwehrmann konnte bisher keine echten Impulse setzen. Während bei den Bundesliga-Wetten von William Hill die Bayern mit einer Quote von 1,57 der Favorit auf die Schale sind, gilt gleiches für den Abstieg von Hannover. Ein Sieg aus den letzten 16 Spielen ist einfach zu wenig. Die Hannoveraner können bereits mit der zweiten Liga planen

1 FC Nürnberg

Es ist keine Seltenheit, dass ein Aufsteiger aus der zweiten Liga in der Bundesliga Probleme bekommt. Auch der 1. FC Nürnberg macht da keine Ausnahme. In der Vorrunde konnte die Mannschaft nur zwei Siege einfahren und musste teilweise deftige Pleiten hinnehmen. Gegen Dortmund gab es beispielsweise ein 7:0, gegen RB Leipzig ein 6:0 und gegen Schalke ein 5:2. Nachdem sogar das Kellerduell gegen Hannover verloren ging, musste Trainer Michael Köllner seine Koffer packen und wurde durch Boris Schommers ersetzt. Erst am 27. Spieltag gab es dann gegen Augsburg den ersten Sieg der Rückrunde und somit auch den ersten Sieg seit dem sechsten Spieltag. Mit derzeit neun Punkten auf das rettende Ufer sieht es aber trotzdem nicht besonders gut für den Verein aus.

VFB Stuttgart

Während die beiden oben genannten Teams von vornherein mit dem Abstiegskampf geplant haben, ist der VFB Stuttgart eigentlich mit anderen Ambitionen in die Saison gestartet. Nach einer verkorksten Hinrunde war die Mannschaft am Ende der vergangenen Saison drauf und dran, noch den Europapokal zu erreichen. Tayfun Korkut führte die Mannschaft auf einen starken siebten Platz. Doch in dieser Saison lief es bisher noch gar nicht. Nach der 0:3 Pleite gegen die Bayern am zweiten Spieltag fand sich das Team auf dem letzten Tabellenplatz wieder. Schon früh in der Saison ersetzten die Verantwortlichen Korkut dann laut Tagesschau mit Markus Weinzierl. Doch auch der ehemalige Schalke-Trainer hat die Mannschaft noch nicht aus dem Tabellenkeller führen können. Vor dem Saisonendspurt stehen die Schwaben auf dem Relegationsplatz.

Neben den drei Teams, die derzeit unten stehen, können auch noch der FC Schalke oder Augsburg in den Abstiegsstrudel geraten. Es wird auf jeden Fall noch eine spannende Schlussphase geben.