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Ausflugstipp Stuttgart: Max-Eyth-See mit eigenem Strand

von Portrait von Alexander Kappen Alexander Kappen
Veröffentlicht am 23. August 2019

Stuttgart. Planschen darf man leider nicht in Stuttgarts bekanntestem See, dem Max Eyth See. Aber man kann hier einen Strand, leckere Kaltgetränke und Boot fahren genießen.

In den 1920er Jahren wurde in Hofen Kies in einer zunehmend wachsenden Grube abgebaut, welche den Ursprung des heutigen Max-Eyth-Sees bildet. 1935 entstand dann Stuttgarts größter See im Zuge der Kanalisierung des Neckars. Von 1935 bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs war am Süd-Ost-Ufer ein Strandbad eingerichtet. Der See war damals kein eigentlicher See, sondern eine Erweiterung des Neckars mit liebevollen Details wie z. B. einem Leuchtturm und Ausflugsschiffen. Namensgeber des Sees ist der schwäbische Ingenieur und Schriftsteller Max Eyth (1836–1906).

Im Januar 2008 wurde die Initiative vom Kabarettisten Christoph Sonntag ins Leben gerufen, um den Max-Eyth-See zu retten. Von April bis Anfang Juni 2008 wurde als erster Schritt zwi-schen dem EnBW-Pumpwerk Hofen und dem Max-Eyth-See die erste Wasserleitung gebaut, welche dem See seitdem über die Sommermonate 7 l/s sauberes Grundwasser zuführt.
Ende Juli 2008 unterstützte die Stiphtung Christoph Sonntag ein Projekt des Jugendrats Mühlhausen, und finanzierte den Bau eines Sandstrands direkt am Max-Eyth-See.
Im März 2009 erfolgte der Spatenstich für das Klassenzimmer am See. Mit dem Bauwerk wurde direkt am Max-Eyth-See ein frei zugänglicher Platz geschaffen, der vor allem für Schulklassen ein ideales „open-air“ Klassenzimmer rund um die Themen „Natur, Wasser und ökologische Kreisläufe“ darstellt. Im Juli 2009 wurde das Bauwerk im Rahmen des SWR3 SEEFESTS 2009 feierlich eingeweiht.
Neben einem kleinen Biergarten auf einer Halbinsel existieren noch zwei Restaurants mit jeweils großem Biergarten, das Haus am See und die Vereinsgaststätte der DLRG Treffpunkt am See.


Hier das Video