Tatort Côte d'Azur: Juwelenraub der Pink Panther erschreckt Millionäre

von Portrait von Desiree Borsky Desiree Borsky
Veröffentlicht am 30. Juli 2013

Am Sonntag schlug die sogenannte „Pink Panther“ Bande wieder zu. Die meist aus den Balkanstaaten stammenden Mitglieder dieser Juwelendieb-Gang haben schon öfter Ziele in Frankreich, aber auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgeraubt. Jetzt wurden hochkarätige Edelsteine und Diamanten im Wert von über 103 Millionen Euro aus dem Carlton Hotel in Cannes gestohlen.

Es ist einer der größten, wenn nicht sogar der größte Raub aller Zeiten an der Côte d'Azur. Die französische Riviera ist ein beliebter Ferienort für Superreiche. Man ist unter sich und kann ungestört in seinem Geld und im azurblauen Ozean baden. Den Luxus in vollen Zügen genießen, dafür steht auch das Carlton Hotel an der Uferpromenade Croisette in Cannes.

Doch die Sicherheit trügt, schon häufiger wurde in der vergangenen Zeit bewiesen wie leicht es scheinbar ist den Millionären teuerstes Gut zu stibitzen, u.a. während der Filmfestspiele in Cannes 2013. Wie die Welt berichtet, lief am Sonntag am hellichten Tag ein dunkel gekleideter Mann in die Ausstellung des usbekisch-israelischen Juweliers Lev Leviev, der dort seine wertvollsten Diamanten präsentierte, ohne dass das Hotel der Polizei vorher Bescheid gesagt hatte. Cool und gelassen soll der Dieb ein Maschinengewehr gezogen und blitzschnell die glitzernden Objekte aus den Vitrinen entwendet haben. Verletzt wurde dabei niemand. Die Angst um aufgespritzte Lippen und kürzlich gestraffte Haut war wohl zu groß um dazwischen zu gehen.

Tatort Côte d'Azur: Juwelenraub der Pink Panther erschreckt Millionäre

Die Polizei vermutet, dass es sich bei dem Dieb um ein Mitglied der „Pink Panther“ Bande handle. Erst kürzlich war der bereits dritte Anhänger dieser Gruppe in einem spektakulären Coup aus einem Schweizer Gefängnis entflohen. Wie im Film sollen sie mit einem Van in die Gefängnistür gerammt sein und mit Maschinengewehren wild um sich geschossen haben.