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Städtetrip nach Kopenhagen: Hygge-Hype und Smorrebrod

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 12. September 2017

Kopenhagen ist eine lebhafte Stadt, die alleine mit ihrem Hafen und den vielen bunten Häusern direkt am Wasser überzeugt. Außerdem stehen Dänen für "Hygge", was so viel wie Gemütlichkeit bedeutet. Neben Gemütlichkeit und Entspannung ist Urlaubern beim Reisen oft auch eines wichtig: gutes Essen. Und auch das bekommt man in der dänischen Hauptstadt.

Dänemark ist im vergangenen Jahr zum ersten Mal und als einziges skandinavisches Land in die Top 10 der beliebtesten Reiseziele der Deutschen gerutscht. Die Nord- und Ostseeküste sind zwei bestechende Argumente für einen Urlaub im europäischen Nachbarland – doch auch die dänische Hauptstadt Kopenhagen erfreut sich größter Beliebtheit bei Touristen. Vermutlich nicht nur, aber auch wegen der Vielfalt an kulinarischen Höhepunkten. Doch wo in Kopenhagen gibt es welche Leckereien?

Das Kopenhagener Fleischerviertel: Perfekt für Fleischfans

Das Tolle an Kopenhagen ist, dass die Stadt für jeden Geschmack etwas parat hält. Eines der bekanntesten Szene-Viertel ist das Szeneviertel Meatpacking District – im pulsierenden Fleischerviertel von Kopenhagen treffen Studierende, Hipster und junge Touristen aufeinander. Wer mit den Kopenhagenern feiern, Musik machen und lieber Fahrrad als Auto fährt, ist hier genau richtig und zieht einem Hotel besser eine Ferienwohnung vor – so wohnt man mitunter Tür an Tür mit Einheimischen und hat ein ganz anderes Urlaubserlebnis, als wenn man in seinem Hotel ausschließlich unter Touristen weilt. Ferienwohnungen und -häuser in Kopenhagen können Urlauber beispielsweise ganz bequem von Deutschland aus über Portale wie holidu.de buchen. Eines der bekanntesten Lokale im Fleischerviertel ist das "Warpigs", das zum einen für sein Craft Beer und zum anderen passenderweise für seine Fleischspezialitäten bekannt ist. Vegetarier verirren sich hierhin aber besser nicht, denn hier schneiden die dänischen Köche große Fleischstücke direkt vor den Kunden zurecht.

Kein Kopenhagen-Besuch ohne Smorrebrod

Eine ganz andere Atmosphäre erwartet Touristen auf der Papierinsel (Papiroen) – hier werden direkt am Hafen an über 40 Ständen Speisen aus aller Welt zu kleinen Preisen serviert. Wer wie ein Local speisen möchte, der darf sich dieses Erlebnis auf seiner Kopenhagen-Reise nicht entgehen lassen. Was natürlich ebenfalls nicht fehlen darf, ist das berühmte dänische Smorrebrod. Im Laden "Ida Davidsen" haben die Kunden die Qual der Wahl zwischen 177 verschiedenen belegten Broten – für alle Wochenendurlauber gibt es jedoch schlechte Nachrichten: Die begehrten Brote bei "Ida Davidsen" gibt es ausschließlich unter der Woche zwischen 10.30 Uhr und 17 Uhr.

Was es kulinarisch noch in Kopenhagen zu entdecken gibt, verrät die Süddeutsche Zeitung in ihrem Essen & Trinken-Reiseführer.