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Stadtkultur im Netz: Macht eure Stadt (noch) lebendiger!

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 11. Dezember 2017

Der Mensch ist die Stadt. Er füllt sie mit Leben. Er gestaltet die Stadtkultur, schärft das Profil der Stadt, viel mehr als jedes Bauwerk. Das zeigt sich auch im Netz. Hunderte Websites repräsentieren in jeder Stadt ihre BewohnerInnen, soziale Initiativen, Kulturorganisationen, Sportclubs, Vereine und Interessensgemeinschaften, witzige, flippige Geschäfte … Das zeigt sich zum Beispiel in Köln. Und in jeder anderen Stadt. Dieser Artikel ist eine Hommage auf jeden dieser Menschen. Und er ist eine kleine Ermutigung, die Stadtkultur im Netz mit einem eigenen Onlineauftritt zu bereichern.

Jede Stadt hat 1000 Facetten im Netz: das Beispiel Köln

Bleiben wir noch etwas beim Beispiel Köln. Natürlich präsentiert sich die Domstadt ganz offiziell auf der Website Stadt-Koeln.de und als touristische Destination auf Koelntourismus.de.

 

 

Daneben dominieren große Vereine wie der 1. FC Köln und regionale Zeitungen wie der Kölner Stadtanzeiger die Google-Suchergebnisse, wenn man in der Suchmaschine „Köln“ eingibt. Aber es lohnt sich, noch etwas weiter zu recherchieren, andere Suchbegriffe rund um Köln zu wählen und auch einmal die Seiten 2, 3, 4 … der Suchergebnisse anzusteuern, weil man so immer mehr interessante Details der Stadt entdeckt und weil sie sich dem Suchenden so Stück für Stück öffnet. Rund um Köln gibt es Portale für bestimmte Zielgruppen wie das Frauenportal.Koeln. Man findet Websites von Organisationen wie den Kölner Stämmen, Bildersammlungen wie Bilderbuch-Koeln.de sowie Websites von Bürgerzentren, Kinos, Theatern, kleineren Sportclubs, dem Literaturhaus Köln … und von engagierten Einzelpersonen wie die Website Koelnerstadtschreiber.de.

 

Als Neubewohner Kölns sollte man sich zudem einmal auf die Onlinesuche nach dem Stadtteil begeben, in dem man neu gezogen ist. Wer beispielsweise in Köln-Nippes gelandet ist, findet dann vielleicht Seiten wie die Stadtteil-Website Nippes-en-bloc, Internetpräsenzen von Vereinen wie den Musikfreunden Köln-Nippes oder dem Nippeser Boule-Club sowie von Kulturstätten wie der Kulturkirche Köln. Solch eine Recherche kann eine wunderschöne Onlinereise durchs Viertel werden, aber auch der Einstieg in interessante Offline-Aktivitäten.

Letztlich geht es um Stadtkultur im Netz

Was für Köln exemplarisch gezeigt wurde, gilt natürlich für jede andere Stadt ebenso. Gerade bei Großstädten gibt es unzählige Websites, die die unterschiedlichen Facetten der Stadt vorstellen. Aber auch bei kleineren Städten lohnt oft eine Recherche, um einmal zu sehen, wer sich da so alles rund um den Ort präsentiert. Und jede einzelne Seite prägt die Stadtkultur im Netz. Spektrum.de hat die Stadtkultur auf seiner Seite zur Definition von Stadtkultur unter anderem als „Vielfalt von sozialen Welten“ und „kulturellen Szenen“ beschrieben.

 

 

Bestenfalls sind Städte faszinierende Orte, die soziokulturellen und anderen Aktivitäten der Bewohner möglichst viel Raum geben. "Soziokulturelle Aktivitäten"  sind laut Definition der Soziokultur auf Soziokultur.de vorrangig darauf ausgerichtet, „die kreative Selbsttätigkeit möglichst vieler Menschen und breiter Bevölkerungsschichten (unabhängig von ihrer sozialen oder nationalen Herkunft) zu fördern“. Als Bürger kann man da weitgehend passiv bleiben und die facettenreiche Stadtkultur als Zuschauer genießen. Aber vielleicht ist es noch spannender, sie zusätzlich selbst mitzugestalten: off- wie online?

Websites gestalten: Es war noch nie so einfach!

Wer online aktiv werden möchte, hat es heute einfacher als je zuvor. Es gibt eine Fülle an Anbietern von Webseitenbaukästen. Durch sie kann man eine eigene Seite ohne Programmier-Kenntnisse gestalten und ins Netz stellen: Vielleicht präsentiert man seine eigene Sicht auf die Stadt oder sein Hobby, den man in einem kleinen lokalen Verein mit anderen teilt. Und so liefert man auch einen neuen kleinen Baustein, der die Stadtkultur bereichert.   

Wer mit Hilfe des Baukostenverfahrens eine Website erstellen möchte, sollte vorab Webseitenbaukästen vergleichen, weil die Unterschiede der verschiedenen Angebote teils recht groß sind. Bei manchen Anbietern kann man die Website kostenlos starten, teils werden aber von Anfang an (niedrige) Gebühren fällig.

Die Baukästen bieten diverse Templates für Websites mit unterschiedlichen Designs. Und neben eigenen Fotos kann man frei verfügbare Fotos für seine Website nutzen, die man beispielsweise auf Pixabay findet. So lässt sich der finanzielle Aufwand sehr gering halten und man kann sich auf die Gestaltung der eigenen Website konzentrieren. Das macht Spaß und trägt dazu bei, dass die Stadtkultur noch ein kleines bisschen bunter wird. Sind Sie dabei?