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Sport bei kaltem Wetter: ein Riesenspaß mit der richtigen Vorbereitung

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 12. März 2018

Kaltes Wetter ist keine Ausrede, wenn es um eine sportliche Betätigung geht. Natürlich können Sportler in die Halle ausweichen. Fitnesscenter haben immer auf, und auch bei der VHS, im Schwimmbad oder in einem Verein lässt sich Sport aller Art betreiben. Doch daneben gibt es viele Sportarten, die auch an kalten Tagen für ein Outdoortraining geeignet sind. Dazu gehören Nordic Walking, Skifahren, Eislaufen, Langlauf, Wandern und die sportlichen Trainings mit dem Hund wie beispielsweise Skijöring. Auch das Radfahren ist an vielen Tagen möglich, dafür sollten die Strecken allerdings schnee- und eisfrei sein.

Outdoorbekleidung für kalte Tage

Die richtige Bekleidung ist wichtig. Moderne Funktionskleidung im Zwiebellook sorgt dafür, dass der Sportler am Anfang seines Trainings, wenn der Körper noch kalt ist, nicht friert. Wenn er richtig aufgewärmt ist, kann die Jacke ausgezogen und um die Hüfte gebunden werden. Das gilt allerdings nur, wenn die Bewegungsenergie hoch ist. Ansonsten sollte die Bekleidung anbehalten werden. Insgesamt ist auf eine optimale Bewegungsfreiheit zu achten. An sehr kalten Tagen helfen warme Unterwäsche, Handschuhe, Ohrschützer und Kopfbedeckungen sowie eine Mundbedeckung. Outdoorschuhe sollten auf die Sportart zugeschnitten sein. Für Jogger lohnt es sich in leichte, wasserabweisende Laufschuhe mit Bodenhaftung zu investieren. Wer sich für Nordic Walking interessiert, sollte sich überlegen, spezielle Trekking- oder Bergschuhe mit stark strukturierten Gummisohlen zu kaufen. Die Trekkingschuhe von Jack Wolfskin sind gut für solche Aktivitäten geeignet. Wer bei Eis walkt, ist gut beraten, Spikes zu benutzen. Diese werden einfach unter die Schuhe geschnallt und geben den nötigen Halt.

Richtig aufwärmen

Zu einem Training gehört das Aufwärmen. Das gilt insbesondere an kalten Tagen. Stretching sollte am Anfang und am Ende einer jeden Übungseinheit stehen. Wichtig ist das Dehnen der Bein- und Armmuskeln, des Nackens und der Rückenmuskeln. So werden körperliche Schäden verhindert. Beim Wandern ist dies natürlich nicht so wichtig, doch bei schnelleren Sportarten sollte trotz nicht darauf verzichtet werden. Wem es dafür zu kalt ist, der wärmt sich zu Hause auf und startet erst dann zu seinem Training.

Fazit

Bis minus zehn Grad sind Wintersportarten auf jeden Fall empfehlenswert. Temperaturen darunter sind etwas für Gesunde und Hartgesottene. Wer Probleme mit der Atmung hat, sollte vorher mit seinem Arzt sprechen. Er wird sich für die langsameren Ausdauersportarten wie Walken, Langlauf und Wandern aussprechen, damit die Luft nicht, wie beim Joggen, zu schnell und intensiv eingeatmet wird. Das kann die Lungen belasten. Davon abgesehen gibt es keinen Grund, sich nicht bei kaltem Wetter outdoor zu bewegen.