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So können Sie die Gefahren des Smartphones minimieren

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 15. März 2018

Das Smartphone ist schon seit einigen Jahren unser täglicher Begleiter. Das bietet im Alltag viele Möglichkeiten und ist auch oft hilfreich. Doch gerade bei der Kommunikation hat ein Smartphone auch seine Schattenseiten. Es sorgt dafür, dass wir ständig erreichbar sind und in jeder wachen Minute durch Freunde, Verwandte oder Kollegen kontaktiert werden können. Das mag zwar in einigen Situationen praktisch sein, doch die ständige Erreichbarkeit führt in vielen Fällen auch zu Stress, da der Nutzer sich zum zeitnahen Antworten verpflichtet fühlt. Von einer Sucht lässt sich dann sprechen, wenn das Smartphone ständig und auch in unpassenden Situationen gezückt wird und dadurch möglicherweise Freunde verprellt werden oder in Alltagssituationen die notwendige Aufmerksamkeit fehlt. Vor allem beim Autofahren bringt diese Sucht sogar erhebliche Gefahren mit sich.
Was Sie im Alltag tun können, um die Gefahren des Smartphones zu minimieren und es als Stressfaktor zu eliminieren, möchten wir Ihnen an dieser Stelle zeigen, damit es bei Ihnen nicht auch irgendwann zu einem stressbedingten Burnout kommt.

Der Mythos der ständigen Erreichbarkeit

Viele Menschen denken, dass sie aus beruflichen oder privaten Gründen tatsächlich ständig erreichbar sein müssen. Das ist natürlich nicht richtig, denn immer wieder gibt es Situationen, in denen eine Nutzung des Smartphones sowieso unmöglich oder verboten ist. Wer damit ein Problem hat sollte sich vor Augen führen, dass andere nicht sehen können, ob er gerade am Autofahren ist oder einfach nur in Ruhe essen möchte. Deshalb ist es gar kein Problem auch mal ein paar Stunden nicht zu antworten oder ans Telefon zu gehen. Wer das Gefühl hat sich für die Abwesenheit rechtfertigen zu müssen, der sollte seinen Onlinestatus bei WhatsApp und die Kartenfunktion auf Snapchat deaktivieren, um sich diesem Druck zu entziehen.

Überlegen Sie sich Regeln für einen maßvollen Umgang

Je nach individueller Situation ist es natürlich einfacher oder schwieriger sich auf einen gesunden Umgang mit dem Smartphone festzulegen. Wer beispielsweise im Außendienst oder im Vertrieb tätig ist, der muss natürlich eine andere Regelung finden, als ein Angestellter aus einem handwerklichen Betrieb.
Unabhängig von der Branche ist natürlich klar, dass ein vollständiger Verzicht kaum möglich oder erstrebenswert ist und es stets darauf ankommt individuelle Regeln aufzustellen.

Sorgen Sie für guten Empfang

Auch ein schlechter Empfang kann im Zusammenhang mit dem Smartphone einen großen Stressfaktor darstellen. Das Wissen, dass es im Fall der Fälle zu Problemen kommen wird und Nachrichten möglicherweise nur zeitverzögert ankommen sorgt dafür, dass noch mehr auf das Handy geschaut wird. Doch mit dem richtigen Handytarif lässt sich zumindest dieser Punkt in kurzer Zeit lösen.