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Räume für ihr Büro finden

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 6. Juni 2017

Büroflächen effizienter suchen

Die Leerstandsquote sinkt, die Nachfrage steigt - so oder so ähnlich könnte man die Entwicklung des deutschen Büroflächenmarktes in den letzten zwei bis drei Jahren beschreiben. Als logische Folge kommt hinzu, dass die Mietpreise kontinuierlich anziehen. Entsprechend müssen Unternehmer, die auf der Suche nach geeigneten Büroflächen sind, ihre Suchstrategien fortwährend optimieren. Aber wie?

Büroflächenbedarf ermitteln

Sogenannte »Schreibtischjobs« nehmen in Deutschland kontinuierlich zu. Wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) berichtet, sind dies überwiegend Jobs in den Bereichen IT und Unternehmensberatung. Deutliche Zuwächse werden dabei vor allem in Städten wie München, Bonn, Düsseldorf oder Frankfurt am Main verzeichnet. Die Folgen: Die Zahl der Bürobeschäftigten steigt immer weiter an und der »Kampf« um die besten Büroflächen verschärft sich zunehmend. Es ist jedoch nicht bloß die steigende Nachfrage nach Büroräumen, die die Lage zuspitzt; vielmehr werden auch zu wenige Büroflächen neu geschaffen, während parallel alte Bestandsflächen verschwinden. Zusätzlich kommt es immer wieder vor, dass Mieter ihre Büroflächen nicht bedarfsgerecht auswählen und das bestehende Angebot insofern nicht effizient genug genutzt wird. Vor allem dem letzteren lässt sich mit einer genauen Bedarfsanalyse entgegensteuern.

Eine Bedarfsanalyse einer Bürofläche zielt auf die Ermittlung ihrer Flächeneffizienz ab. Diese ergibt sich aus der Relation des Nutzens mit den Kosten. Logisch sind dementsprechend vier verschiedene Flächentypen denkbar: A) Effiziente Büroflächen bei niedrigen Kosten; B) Effiziente Büroflächen bei hohen Kosten; C) Ineffiziente Büroflächen bei niedrigen Kosten und D) Ineffiziente Büroflächen bei hohen Kosten. Nach dieser Typologie erscheint der Flächentyp A am vorteilhaftesten, der Flächentyp D dagegen am unattraktivsten. Beim letzteren stellt sich also die Frage: Warum sollte man freiwillig teure Büroflächen anmieten, die gemäß pragmatischen Standards gänzlich nicht praktikabel erscheinen? Antwort: Aus Gründen der Repräsentativität. So ist es für bestimmte Berufsgruppen wie Architekten oder Anwälte wichtig, durch die Wahl der Büroimmobilie ein gewisses Image zu wahren. Insofern kann die Entscheidung für den Flächentyp D hierbei eine durchaus logische sein. Gleichwohl bedeutet dies nicht, dass man dabei die Wirtschaftlichkeit gänzlich außer Acht lassen muss. Durch den Vergleich unterschiedlicher Angebote eines Flächentyps können auch hier ökonomisch sinnvolle Entscheidungen getroffen werden. Dabei gilt es vor allem die sogenannte Flächenkennziffer im Auge zu behalten. Diese errechnet sich durch die Division der Gesamtfläche durch die jeweilige Anzahl der Mitarbeiter. So kann beispielsweise eine Fläche zwar qua Quadratmeterpreis teurer, aufgrund der niedrigeren Flächenkennziffer jedoch insgesamt günstiger sein. Wie viel Fläche jeweils erforderlich ist und welche Flächenstruktur am sinnvollsten wäre, lässt sich am besten mithilfe eines Belegungsplans ermitteln, der aufzeigt, wie viele Arbeitsplätze auf einer Bürofläche untergebracht werden können. Dieser kann beim Vermieter oder einem Immobilienmakler angefordert werden. Weitere Faktoren für die Bewertung der Flächeneffizienz sind Nebenkosten, Lage, einmalige Incentives des Vermieters, Ausbaustandards sowie die Flexibilität der Flächen.

Professionelle Online-Immobiliensuche nutzen

Unabhängig davon, um welchen Flächentyp es sich konkret handelt, ist es heutzutage ratsam, eine professionelle Online-Immobiliensuche zu nutzen, um möglichst effizient effiziente Räume für ihr Büro finden zu können. In diesem Zusammenhang bietet zum Beispiel die Plattform »bürosuche.de« ein innovatives Konzept an, dass eine Online-Immobiliensuche mit einer Beratung durch einen lokalen Immobilienmakler kombiniert. Je nach Standort wird hier ein Komplettservice von der Suche bis zum Vertragsabschluss zur Verfügung gestellt. Nicht nur können auf diese Weise effizientere Büroflächen angemietet werden; vielmehr spart man auch eine Menge Zeit und Nerven. Auch beugt man der Gefahr vor, aufgrund von lokaler Unkenntnis und Zeitknappheit im Zweifelsfall schlechte Kompromisse eingehen zu müssen. Letztlich könnte ein solches Suchkonzept »in the long run« auch auf dem Gesamtmarkt für Entspannung sorgen.