Ist Peer Steinbrück jetzt Rebell? Das Stinkefinger-Bild macht die Runde, was soll man davon halten?

von Portrait von Desiree Borsky Desiree Borsky
Veröffentlicht am 13. September 2013

Was ist bei der SPD los? Versuchen die Parteimitglieder auf Teufel komm raus die Aufmerksamkeit der Medien zu erlangen? Zuerst singt Andrea Nahles Pippi Langstrumpf im Bundestag, jetzt zeigt sich Peer Steinbrück mit gerecktem Mittelfinger im Süddeutsche Magazin. Es sieht so aus, als wolle Steinbrück sich deutlicher von der konservativen Angela Merkel abgrenzen. Sind das nur PR-Maschen, oder zeigen sich die SPDler von ihrer natürlichen Seite und reagieren eben so, wie es ihnen gerade in den Sinn kommt? Sicherlich ist da auch ein wenig Provokation dabei.

Steinbrück hat an dem bekannten "Gesten-Interview" des Süddeutschen Magazins teilgenommen. Auf die Frage:

"Pannen-Peer, Problem-Peer, Peerlusconi - um nette Spitznamen müssen Sie sich keine Sorgen machen, oder?"

antwortete er dann mit dem nun überall kursierenden Foto inklusive Stinkefinger. Wer kann ihm das übel nehmen, wären Sie nicht auch genervt? Oder muss ein Kanzlerkandidat stets korrekt über allem stehen und darf keinerlei Emotionen oder persönliche Reaktionen zeigen?

Stimmen Sie jetzt über den berühmtesten Finger des Kanzlerkandidaten Steinbrücks ab!

Darf Peer Steinbrück in seiner Vorbild- und repräsentativen Funktion als Kanzlerkandidat sich mit dieser berühmt-berüchtigten Geste zeigen?

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