- (c) S.Hofschlaeger/http://www.pixelio.de/media/111166 © S.Hofschlaeger/http://www.pixelio.de/media/111166

Morgendlicher Weckerhorror? – 5 Tipps, die das Aufstehen leichter machen

von Portrait von Hannah Zollhöfer Hannah Zollhöfer
Veröffentlicht am 4. März 2015

Manch einem graut es vor dem gefürchteten Weckerklingeln und oftmals hilft da auch früh ins Bett gehen nicht. Warum fällt es vielen so schwer morgens aus dem Bett zu kommen, womit andere gar keine Probleme haben? Den Morgenmuffeln wird oftmals schlicht Faulheit unterstellt aber Ärzte stellen klar, dass die innere Uhr bei jedem Menschen anders eingestellt ist.

Timo Klostermeier/http://www.pixelio.de/media/704904Timo Klostermeier/http://www.pixelio.de/media/704904

Ob man nun Nachteule und Langschläfer oder Frühaufsteher ist, sei genetisch bedingt und obwohl sich der Schlafrhythmus im Laufe des Lebens ändern kann, wird ein Morgenmuffel selten zum (freiwilligen) Frühaufsteher. Dafür sorgt der unterschiedliche Biorhythmus mit dem man geboren wird. Da wir im Ausbildungs-und Berufsalltag jedoch ums frühe Aufstehen nicht herum kommen, hier ein paar Tipps, die es Morgenmuffeln leichter machen sollen.

Zunächst ist wichtig, dass man sich genug Zeit für die Morgenroutine nimmt. Also Stress und Hektik vermeiden, um genug Zeit für Frühstück und Kaffee zu haben! Das geht am besten, indem man zweimal weniger die Schlummertaste drückt. Das ewige Aufschieben durch die Schlummertaste sollte man sowieso vermeiden, jedes Weckerklingeln versetzt den Körper erneut in eine Stresssituation. Wer weiß, vielleicht lernt der ein oder andere Morgenmuffel die morgendliche Ruhe ja noch zu schätzen, wenn er den Tag ruhig angeht.

birgitH/http://www.pixelio.de/media/703173birgitH/http://www.pixelio.de/media/703173

Außerdem hilft es, einen angenehmen Weckton auszuwählen. Ruhige Klaviertöne holen sanfter aus dem Schlaf als ein penetrant schneller werdendes schrilles Piepsen. Musik nach dem Aufstehen kann ebenfalls helfen auf Trab zu kommen, denn Musik animiert und steigert bei der richtigen Wahl auf jeden Fall auch die Laune.

Zum Wachwerden unerlässlich ist es auch, Licht und Luft reinzulassen. Also Rollladen hoch und Fenster auf. Helles Licht hemmt das Schlafhormon Melatonin, und frische Luft versorgt das müde Gehirn mit Sauerstoff.

Für die ganz Unerschrockenen Morgenmuffel unter euch ist vielleicht auch die kalte Dusche eine Lösung, aber wer sich das antut muss wirklich von der harten Sorte sein! Nichtsdestotrotz, eine kalte Dusche oder eine Wechseldusche ist gut für den Kreislauf und die Durchblutung und wach ist man danach allemal.

Der nächste Tipp ist Morgensport! Aus dem Bett direkt in die Sportschuhe, das können sich die meisten schwer vorstellen. Wer sich also nicht zum Joggen überreden kann, macht eben auf dem Teppich ein paar Dehnübungen. Das hilft auch und tut dem Körper gut.

Wer mehr zum Thema lesen will sollte mal einen Blick in Bettina Hennings Buch „Der frühe Vogel kann mich mal“ werfen. Ein lustiges Plädoyer für Langschläfer, die sich von der Frühaufsteher-Gesellschaft tyrannisiert fühlen.