Mit Flammenwerfer auf Spinnenjagd - Haus brennt ab

von Portrait von Andreas Broede Andreas Broede
Veröffentlicht am 17. Juli 2014

Eine eher ungewöhnliche und nicht empfehlenswerte Methode der Spinnenbekämpfung hat ein Mann am Dienstag Abend in Seattle gewählt. Als er in seiner Waschküche eine Spinne entdeckte, griff er kurzerhand zur radikalen Lösung: aus Sprühfarbe und Feuerzeug improvisierte er einen Flammenwerfer und setzte damit das Haus in Brand, in dem er zur Miete wohnte. Wie ABC News berichtet, konnten sich sowohl der Mieter als auch seine Mutter rechtzeitig in Sicherheit bringen, sie blieben unverletzt.

Kyle Moore, Sprecher der Feuerwehr Seattle, teilte ABC News mit, bei dem Hausbrand sei ein Schaden in Höhe von 60.000 US-Dollar entstanden. Angesichts dessen gebe es "sicherere, effektivere Arten, eine Spinne zu töten als Feuer zu benutzen", so der Sprecher, der sicherheitshalber noch einmal betonte: "Feuer ist keine Methode, um eine Spinne zu töten." Die Eigentümer des Hauses haben sich zu dem Vorfall nicht geäußert.

Um den obdachlos gewordenen Spinnenfeind und seine Mutter kümmerte sich das Rote Kreuz. Um was für eine Spinne es sich handelte und wie es der Spinne bei dem Brand ergangen ist, konnte nicht ermittelt werden, doch Moore vermutet: "Ich bin ziemlich sicher, dass die Spinne das Feuer nicht überlebt hat. Die ganze Wand ist weg."

Warum aber Spinnen überhaupt töten? Schließlich sind es ganz faszinierende Tiere, wie unsere Fotostrecke beweist.

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