Die IAA in Frankfurt am Main: Elektroautos und Luxus-Hybride

von Portrait von Desiree Borsky Desiree Borsky
Veröffentlicht am 12. September 2013

Heute freuen sich alle Auto-Liebhaber und Technik-Freaks, denn die 65. IAA Pkw in Frankfurt am Main beginnt und die Autoindustrie zeigt was sie noch zu bieten hat. Wer aber interessiert sich noch für Pkws? Ist das Auto noch ein Status-Symbol, das das Ego boostet? Die internationale Automobil Ausstellung ist vom 12. bis 22. September für Besucher geöffnet, dort stellen gut 1000 Aussteller aus 34 Ländern die interessantesten Neuheiten ihrer Herstellung aus. Elektroautos, Hybride und schnelle Luxus-Flitzer sind die Stars im Blitzlichtgewitter.

Mercedes Benz, VW, Opel, BMW, Volvo, Skoda, Jaguar, Ford, Audi, Porsche, Seat, Nissan, Honda, Renault, Mazda, Suzuki, Toyota, Fiat, Peugeot und viele mehr, sie sind alle vertreten auf einer der wichtigsten Automessen der Welt, der IAA.

In den Großstädten besitzen allerdings immer weniger Menschen ihr eigenes Auto. Öffentliche Verkehrsmittel, Carsharing, das Fahrrad et cetera werden häufig einer teuren Benzinschleuder, für die auch immer ein Parkplatz gefunden werden muss, vorgezogen. Wie möchte die Autoindustrie diesem Trend entgegenwirken? Mit umweltfreundlichen E-Autos, sportlichen Hybriden oder einfach PS-Giganten, die ein Vermögen kosten.

Das Elektroauto ist in Deutschland bislang noch nicht wirklich angekommen. Aus unverständlichen Gründen bleibt es verpönt. Vielleicht ändert sich das aber bald. BMW, Opel und VW stellen optimistisch ihre neuen Steckdosen-Autos vor,  mal in sportlicher und mal in praktischer Gestalt. Je mehr Angebot es an guten Elektroautos gibt, desto höher sollte doch die Wahrscheinlichkeit sein, dass Neukäufer zu dieser bis jetzt leider noch teuren Alternative greifen. Der Ruf nach staatlicher Förderung, Subventionen beziehungsweise steuerlicher Bevorzugung der Elektroautos zur Stärkung des Marktes wird laut. Ferdinand Dudenhöffer, Autoexperte der Uni Duisburg-Essen, meint das Elektroauto sei „ein Kommunikationsproblem“ und müsse von der Regierung unterstützt werden (siehe Video).

Die Autos der Zukunft können jetzt schon auf der IAA bewundert werden und dann vielleicht auch bald auf den Straßen der Welt.