- (c) www.flickr.com/businessman-fashion-man-person/www.Pixel.la Free Stock Photos/https://www.flickr.com/photos/137643065@N06/24217920542/ © www.flickr.com/businessman-fashion-man-person/www.Pixel.la Free Stock Photos/https://www.flickr.com/photos/137643065@N06/24217920542/

Hochwertige Männer-Hemden: Darauf kommt es an

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 5. September 2017

Modebewusste Männer kommen um das altbewährte Hemd nicht herum, so viel steht fest. Im Kleiderschrank eines deutschen Durchschnittsmannes hängen rund 21 Hemden. Doch wodurch zeichnen sich hochwertige Hemden aus und wie können selbst Laien eine gute Verarbeitung erkennen?

Es ist gar nicht so einfach, ein Hemd zu finden, das auf Anhieb sitzt. Von Marke zu Marke unterscheiden sich die Bezeichnungen zur Passform, sodass es für Herren nicht gerade einfach ist, immer gleich das richtige Hemd zu finden. Um eine Anprobe kommt kein Mann herum, dafür hat der Komfort bei einem Hemd einen zu hohen Stellenwert. Neben dem Komfort gibt es bei Marken-Hemden jedoch auch andere Faktoren, die eine zentrale Rolle spielen.
 
Ökologiebewusste Produktion und Hemden made in Germany

Ein solcher Faktor ist etwa die soziale und ökologische Komponente – Männer, die in ein hochwertiges Hemd investieren, legen immer häufiger auch Wert darauf, dass dieses unter fairen Bedingungen hergestellt wurde. Auch die Stiftung Warentest berücksichtigt bei ihren Hemdentests diese Faktoren – und kommt dabei zu erfreulichen Ergebnissen: 14 von 18 Hemden-Anbietern achten auf eine ökologiebewusste Produktion – das heißt, sie halten gesetzliche Mindeststandards ein und kontrollieren ebenfalls die Einhaltung bei ihren Lieferanten. Ein Unternehmen wird von der Stiftung Warentest besonders hervorgehoben: Walbusch. Die Firma aus Solingen lässt als einziger der getesteten Anbieter in Deutschland nähen. 12 bis 21 Euro pro Stunde kostet eine Arbeitskraft der Branche in Deutschland – der Hemden-Preis von etwa 60 Euro das Stück erscheint dabei äußerst fair. Wem bei seinem Hemd "Made in Germany" wichtig ist, der wird bei walbusch.de fündig.

Welcher Stoff ist der richtige?

Gleich vorweg: Kunstfaserhemden kommen in keinem Fall in Frage – sie sind oft günstig produziert und haben ein unangenehmes Manko: Schweißflecken sieht man sofort. Besser sind atmungsaktive Naturmaterialien wie Baumwolle – außerdem sollte das Hemd nicht zu eng sitzen. Dynamic Cotton steht für eine hochwertige Stoffqualität – durch eine besondere Webtechnik sind entsprechende Hemden bis zu 15 Prozent dehnbar– die Verarbeitung synthetischer Fasern ist dabei nicht nötig. Ein Dynamic Cotton-Hemd zeichnet sich durch ein weiches und angenehmes Tragegefühl aus und verliert seine Form nicht. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist die Blickdichtigkeit – ist ein Hemd nicht blickdicht, sollte man es lieber im Laden lassen. Denn hochwertige Stoffe sind in aller Regel blickdicht.

Woran erkennt man eine gute Verarbeitung?

Eine hochwertige Verarbeitung ist an vielen Merkmalen eines Hemds erkennbar: Nähte, Manschetten, Knöpfe oder Kragen sind Stellen, die einiges über die Qualität des Hemds verraten. Wurden Plastik- oder Perlmuttknöpfe verarbeitet? Machen sie einen eher losen Eindruck oder wurden sie fest angenäht? Eine sauber verarbeitete Naht ist an vielen, kleinen Nahtstichen erkennbar – die Übergänge von Ärmeln und Schultern sind bei guten Hemden nahtlos, ist das nicht der Fall, zeugt das von minderer Verarbeitungsqualität. Ebenfalls stehen herausnehmbare Kragenstäbchen sowie ein verstärkter Kragen für gute Qualität.