Kent Brantly - Held im Kampf gegen Ebola

von Portrait von Elisa Schnitzler Elisa Schnitzler
Veröffentlicht am 4. August 2014

Mitten im Kampf gegen das Ebola-Virus in Liberia entsteht eine Geschichte, die heldenhaft und tragisch zugleich ist. The Huffington Post machte bekannt, dass der amerikanische Arzt Kent Brantly, der vor Ort selbstlos und aufopferungsvoll Hilfestellung leistete, nun selbst infiziert ist. Jetzt liegt er in einer Klinik in der USA und bekommt von der Hilfe, die er geleistet hat, etwas zurück.

Denn ein Junge, der durch die Behandlung von Kent Brantly geheilt werden konnte, tut nun alles ihm Mögliche, um diesen zu retten: mit der Hoffnung auf Antikörper bekam Brantly Blut des 14-Jährigen gespritzt. Momentan sei der Gesundheitszustand der beiden stabil, so der leitende Arzt.

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Brantlys Taten in dem Krankenhaus in Liberia sind heldenhaft. Zunächst einmal hatte er den Mut, auch dann weiter gegen die Krankheit anzukämpfen, als es zu deren bisher schlimmsten Ausbruch kam. Er schaffte es, zahlreichen Menschen zu helfen und einige sogar zu heilen – unter anderem den Jungen, der ihm nun seine Hilfe anbietet. Doch nicht nur das: Als Brantly ein Serum erreichte, überließ er es seiner ebenfalls infizierten Kollegin Nancy Writebol.

Trotz der Isolation, der er momentan unterliegt, konnte seine Frau ihn bereits besuchen. Für Kent Brantly, seine Frau und seine zwei Kinder hoffen wir das Beste – seine Selbstlosigkeit ist ehrenwert!

 

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