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Eis selber machen - vom Basisrezept zur lecken Eigenkreation

von Portrait von Christine Pittermann Christine Pittermann
Veröffentlicht am 18. April 2018

Die ersten Sonnenstrahlen locken die Menschen ins Freie. Die Tage in der Natur haben begonnen. Was gibt es Schöneres, als bei bestem Wetter bis abends draußen zu sein und die Sonne zu genießen? Richtig! Draußen sein und mit einem leckeren Eis in der Hand die Sonne genießen...

Eis in seiner Vielfalt

Hoffentlich wird es ein langer Sommer, denn die Liste der Eisvariationen ist ebenfalls lang. Und jede Einzelne sollte gewürdigt werden. Bei Kindern ist Wassereis sehr beliebt. Ähnlich wie Sorbet enthält diese einfachste Eisvariante keine Milchbestandteile. Bei Sorbet ist jedoch ein Anteil von mindestens 25% (bei Zitrusfrüchten 15%) Fruchtanteil Pflicht. Dann wären da noch Cremeeis, Sahneeis, Milchspeiseeis, Fruchteis, Frozen Yogurt, Softeis und Eiscreme. Unterschieden werden die Sorten vor allem in ihren Milch- und Fettanteilen.

Zutaten - ein weites Feld

Zwischen A wie Amarena und Z wie Zabaione liegen hunderte weitere leckere Eissorten. Zuckerwatteeis, Schlumpfeis und Kaugummieis gehören dabei noch lange nicht zu den wahren Exoten. Für die einen mag bei Biereis die Grenze des guten Geschmacks überschritten sein, der nächste probiert munter das Sortiment durch. Trotzdem liegen Klassiker wie Schoko, Erdbeere und Stracciatella konstant unter den Top Ten bei Liebhabern der kalten Süßspeise.

Kein Wunder also, dass die Zutaten für Eis fast unendlich sind. Dennoch gibt es Basiszutaten, auf denen fast jedes Eis aufbaut. Dazu gehört zunächst eine Flüssigkeit mit Geschmack. Aus Wasser mit Geschmack wird Wassereis. Wird dieses beständig gerührt, erhält man das Kids beliebte Slusheis, da sich Luftblasen untermischen, die die Konsistenz lockern. Für Eiscreme nutzt man Milch und/oder Sahne. Der Fettanteil dient als Geschmacksträger und lässt das Eis cremiger und voller schmecken. Im zweiten Schritt bekommt diese Basis durch Früchte, Nüsse, Zucker und Gewürze ihren speziellen Geschmack. Die Zubereitung mit frischen Früchten macht Eis besonders aromatisch. Bei Nüssen stehen Walnuss und Pistazie hoch im Kurs, bei den Gewürzen haben Vanille und Kakao die Nase vorn.

Eiscreme aufpimpen

Natürlich können Sie auch zu Hause Ihr Eis ordentlich aufpeppen. Spezielle Zutaten neben dem Basisrezept geben den besonderen Kick. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Krokantsplitter, Schokostückchen, karamellisierte Müsli-Stückchen, Schokolinsen, Fruchtmus - erlaubt ist, was schmeckt. Eigelb oder ein Schuss Likör machen das Eis übrigens noch cremiger.

Zubereitung - mit und ohne Eismaschine

Wer eine Eismaschine besitzt, spart sich bei der Zubereitung viel Arbeit. Das Gerät kühlt die gemixten Zutaten langsam herunter. Dabei werden der Masse durch den ständigen Rührvorgang winzige Luftbläschen zugesetzt. So entsteht die cremige Konsistenz.

Natürlich können Sie Eis auch ohne Maschine selber zubereiten, es brauch nur etwas mehr Einsatz und Geduld. Geben Sie die süße Masse in eine große Schüssel und stellen Sie sie in den Gefrierschrank. In regelmäßigen Abständen, etwa jede halbe Stunde, wird die Eismasse nun kräftig mit einem Schneebesen durchgerührt, bis die Konsistenz cremig und fast fest ist. Nach weiteren zwei Stunden unter Kühlung können Sie Ihr selbstgemachtes Eis genießen - GUTEN APPETIT.