Champions League: Bayern klarer Favorit, doch Dortmund hat das Glück des Heimrechts

von Portrait von Bettina Pielka Bettina Pielka
Veröffentlicht am 24. Mai 2013

Der Flieger der Dortmunder ist in Richtung London gestartet, die Bayern sind bereits da – morgen Abend um 20.45 Uhr ist Anpfiff für das Endspiel der Champions League in Londons Wembelystadion. Und es ist ein Heimspiel für die Deutschen, denn Borussia Dortmund tritt gegen den FC Bayern München an. Der Überraschungsfinalist gegen Europas neue Übermannschaft.

Bayern hat die Favoritenrolle, jedoch hat der Außenseiter aus Dortmund auch Chancen auf den Sieg. Die vergangene Begebnung in der Bundesliga endetet mit einem Unentschieden. Auch die Sache mit dem Heimrecht spricht für den BVB.

Zum sechsten Mal ist Wembley Ausrichter eines Endspiels der Champions League und jedes Mal hat die „Heimmannschaft“ gewonnen. Das dürfte den BVB freuen, ist ihm doch das Heimrecht zugelost worden. Vielleicht ist es auch nicht tragisch, dass den Dortmundern sein Dribbelkönig Mario Götze fehlt, der wie bereits bekannt, nach der Saison zu den Bayern wechselt.

Deutschland ist ist Fußball-Fieber und auch unsere Politiker sind es. Während NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zu Borussia Dortmund hält, genau wie SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, drückt Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer den Münchnern die Daumen. Nur Angela Merkel verriet nicht, wem sie die Daumen drücken wird, denn mit ihrer Antwort „Deutschland“ sei unsere Bundeskanzlerin schließlich auf der sicheren Seite.

Wer wird wohl das große Finale der Champions League für sich entscheiden?