Das Reeperbahn Festival in Hamburg mit frischer Musik von Kate Nash, Roosevelt und Gloria

von Portrait von Desiree Borsky Desiree Borsky
Veröffentlicht am 25. September 2013

Dieses Wochenende sollte man den Anker 'nach Hamburg' werfen. Heute startet das Reeperbahn Festival 2013. Zum achten Mal verwandelt sich die Hansestadt vor allem rund um die Reeperbahn in einen Marktplatz für regen Austausch zwischen Musikern, Künstlern, Unternehmern und natürlich dem Publikum. Das größte Clubfestival Deutschlands zählt verschiedenste Locations zu seinen Veranstaltungsstädten, in Table Dance Clubs, Booten oder sogar in Kirchen, kann man die Live-Acts in unterschiedlicher Atmosphäre genießen.

Das Reeperbahn Festival rühmt sich damit, schon früh zu erkennen, was demnächst hip wird, beziehungsweise weist darauf hin, dass ein Gespür für bald erfolgreiche Newcomer in den letzten Jahren bewiesen wurde. So treten dieses Jahr einige junge deutsche Talente auf, wie der 20 Jährige Marius Lauber alias Roosevelt aus Köln. Roosevelt kreiert mit dem Song „Sea“ einen wunderschön lockeren Hit für den Sommer, bei dem es leicht fällt zu träumen und den Moment zu genießen.

Ein anderes junges Kölner Elektro Duo ist Vimes. Azhar Syed und Julian Stetter machen etwas dunklere, aber auch inspirierende, neue Musik hinterlegt von künstlerischen Visualisierungen.

Neben den ganz Neuen sind auch ältere und internationale Künstler vertreten. Kate Nash präsentiert ihr drittes Album "Girl Talk", das erwachsener, aber auch rebellischer ist als ihre ersten beiden Indie-Werke. Des weiteren gibt die deutsche Indie-Rock Band Slut, die nun wirklich schon lange dabei ist, ihr Bestes. An dem neuen Album „Alienation“, das im August erschienen ist, arbeiteten gleich fünf verschiedene Produzenten.

Außerdem kann die Band von Klaas Heufer-Umlauf und Wir Sind Helden-Mitglied Mark Tavassol Gloria bei einem ihrer ersten Auftritte am Donnerstag in den 'Fliegenden Bauten' bestaunt werden. Weitere interessante Acts sind The Boxer Rebellion, We Invented Paris, Käptn Peng und die Tentakel von Delphi, Max Paul Maria und die Shout Out Louds.

Das Reeperbahn Festival bietet aber nicht nur Musik, sondern auch ein künstlerisches Rahmenprogramm mit Literatur-Lesungen, Street Art-Führungen durch die Stadt, Darstellender Kunst und Filmvorführungen. Das ganze hört sich sehr vielversprechend an und nebenbei kann Hamburg entdeckt werden. 

Leinen los und auf zur Reeperbahn! Wer es nicht dorthin schafft, kann sich vieles im Radio anhören oder bei NDR Kanälen ansehen. Infos dazu findet ihr hier.