"It don’t mean a thing if it ain’t got that swing": Paul Kuhn zu Ehren

von Portrait von Bettina Pielka Bettina Pielka
Veröffentlicht am 12. März 2013

Jazz-Pianist Paul Kuhn, der Musik immer nach dem Motto: „It don’t mean a thing if it ain’t got that swing“ machte, beschenkte sich zu seinem 85. Geburtstag auf besondere Weise – er nahm in Los Angeles in den Capitol-Studios sein neues Album auf. Wie die Welt schreibt, war dies eine ganz besondere Ehre für Kuhn.

Deutschlands dienstältester Jazz-Piano-Star sang in dasselbe Mikrofon, das einst Frank Sinatra benutzte, und saß am selben Flügel wie Nat "King" Cole.

Seit 60 Jahren ist Paul Kuhn „Der Mann am Klavier“, ein Anspielung auf seinen Schlagerhit in den 50er Jahren. Auch während seiner Zeit im Bereich Schlager ist er seiner „großen Liebe“ – dem Jazz – nie untreu gewesen, denn für ihn galt stets das Motto: „It don’t mean a thing if it ain’t got that swing“.

Während seiner Schlagerkarriere („Es gibt kein Bier auf Hawaii“) und seinem Erfolg in der Showbranche (ARD-Show „Hallo Paulchen“) arbeitet Kuhn als Arrangeur, Komponist und Produzent. Seinen Traum vom Jazz erfüllte Paul Kuhn sich seit den 90er Jahren. Sein neues Album erscheint am 12. März.