Hör doch auch mal ... - Mit der Music-Map neue Bands entdecken

von Portrait von Stella Thiele Stella Thiele
Veröffentlicht am 2. Dezember 2014

Neue Musik entdecken macht Spaß. Meistens ist man dabei jedoch auf Empfehlungen angewiesen. Auf Freunde, die einem das Neuste zeigen, auf Magazine in denen die Neuerscheinungen und Künstler vorgestellt werden oder auf Musik-Streaming Dienste.

Streaming Dienste wie Spotify oder last.fm benutze für ihre Empfehlungen die Musik aus dem eigenen angesammelten Pool, oder man kann mit einer praktischen Funktion einen „Radio-Sender“ für das aktuelle Lieblingslied erstellen. Das ist ja schon mal eine wirklich gute Funktion, aber was, wenn man ähnliche Bands und Künstler sucht, wie die aktuelle Lieblingsband?

Die Seite music-map.com dürfte all diejenigen interessieren, die gerne neue Musik entdecken, oder auf der Suche nach Bands sind, die den bereits favorisierten Künstlern ähneln. In die Suchmaske muss man dazu einfach nur den Namen eintippen und auf dem Bildschirm erscheint ein „Schwarm“ anderer Bands. Die Namen schwirren in unterschiedlichen Abständen um die Mitte herum, je ähnlicher sich die Musik ist, desto enger sind die Namen miteinander verbunden.

Gibt man beispielsweise „Red Hot Chilli Peppers“ in die Suchmaske ein, bekommt man Empfehlungen wie „Foo Fighters“, „Incubus“ oder „Muse“. Mit etwas Abstand werden unzählige andere Bands angezeigt. Auf diese Weise kann man auch herausfinden, wie stark sich die Stile ähneln oder unetrscheiden.

Da Music-Map eine Seite innerhalb des gnod (globle network of discovery) ist, einer Seite deren Erschaffer in Hamburg sitzt, kann man auf diese Weise im übrigen auch unzählige deutsche Bands finden. Einfach Namen eingeben und neue Musik finden.

Wem die Music-Map zu unübersichtlich ist, oder wer angesichts der unzähligen Empfehlungen schlicht überfordert ist, dem kann die Unterseite gnoosic vielleicht weiterhelfen. Das Prinzip funktioniert ähnlich, man gibt die Namen seiner Lieblingsbands ein und heraus kommt der Name einer Band, die man vielleicht auch mögen könnte.

Mir haben beide Seiten viel Spaß bereitet – und dank Music-Map kann man auch ganz easy mitreden, obwohl man sich in der Musikrichtung überhaupt nicht so auskennt und mit den erwähnten Namen eigentlich nichts anfangen kann. Ganz praktisch, wenn man ein bisschen Smalltalk halten will.