BuViSoCo Teilnehmer: Mega! Mega! "Behalt die Nerven" CD Kritik

von Portrait von Desiree Borsky Desiree Borsky
Veröffentlicht am 25. September 2013

Mega!Mega! haben Club Mate im Blut. Die vier Jungs aus Rheinland-Pfalz sind in Berlin angekommen. Seit zwei Jahren hausen sie allesamt in der Hauptstadt. Laut Label Warner Music hat dieser Umzug am Klang der Band so einiges verändert. Wenn man das Debütalbum „Behalt die Neven“ auflegt, wird jedenfalls schnell klar, dass Mega! Mega! mega viel Energie der größten Stadt Deutschlands eingesogen haben.

Größenwahn scheint das Motto der Indie-Rocker, Sänger Antonino Tumminelli, Gitarrist Peter Weiler, Bassist Daniel Welsch und Drummer Cornelius Lay, zu sein. Das machen nicht nur der Bandname, sondern auch Lieder wie „Was kostet die Welt?“ oder „Bitte, Bitte“ deutlich. In den Adern der Wahlberliner fließt anscheinend Club Mate pur, sie haben:

„Tauben in der Hand und Leichen im Keller“ und sind stolz darauf.

Sie lieben ihren Lebensstil und geben den bereitwillig auf ihrer ersten Platte preis. Umrahmt von schnellen Gitarren, hysterischem Gesang und klirrendem Schlagzeug, kreieren sie ein explosives Erzeugnis für Liebhaber von Kraftklub & Co. Anders als die Chemnitzer, die „Ich will nicht nach Berlin“ singen, haben Mega! Mega! Genau das gemacht und sind die Metropole des Hip-Seins gefahren. Sie scheinen sich nicht darum zu kümmern, dass das eventuell nicht mehr 'indie' genug ist.

Wenn man „Behalt die Nerven“ hört, kommt man nicht darum andauernd zu denken: An was erinnert mich das denn? Die Songs sind sehr eingängig und zitieren diverse internationale wie deutsche Indie-Bands, so richtig definieren kann man die Mischung aber nicht.

Am 6. September wurde das Album veröffentlicht, beim Bundesvision Song Contest treten Mega! Mega! mit ihrer Single "Strobo" für Rheinland-Pfalz an. Bildet euch eine Meinung zu dieser Band! Vielleicht nichts für Epileptiker!

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