Fresken der Sixtinischen Kapelle werden 500 Jahre alt

von Portrait von Bettina Pielka Bettina Pielka
Veröffentlicht am 31. Oktober 2012

500 Jahre sind eine lange Zeit und ein hohes Alter. Nicht aber für die Sixtinische Kapelle in Rom, die  nun schon seit einem halben Jahrtausend die Menschen aus aller Welt begeistert. Seine besondere Berühmtheit erlangte das Bethaus im Vatikan vor allem durch seine Ausschmückung mit Fresken, wie die Frankfurter Rundschau berichtet.

Die Sixtinische Kapelle im Vatikan ist sicher die berühmteste Palastkapelle der Welt. Wer kennt nicht den zur Ikone gewordenen Fingerzeig Gottes auf den erwachten Adam aus den Deckenfresken Michelangelos?


1512, am Allerheiligentag, vollendete Michelangelo sein Werk nach vier Jahren und die Sixtinische Kapelle konnte eingeweiht werden. Mehrere Millionen Besucher kommen seitdem her, um sich die beeindruckenden Malereien anzuschauen. Dabei wird der Kopf in den Nacken gelegt und nur die Augen wandern in der Mitte der Decke über den berühmtesten Zeigefinger der Welt.


Doch zu bestaunen gibt es weitaus mehr. Wand- und Deckenmalereien, die die Geschichten aus dem Leben Moses, dem Gründer des Judentums und aus dem Leben Jesus, dem Gründer des Christentums erzählen. Sie zeigen Portraits der Päpste von namenhaften Künstlern wie Pietro Perugino, Sandro Botticelli, Domenico Ghirlandaio und Cosimo Rosselli. Das Heiligtum der Renaissance sollte jeder mal bewundert und entdeckt haben.