"Trance - Gefährliche Erinnerung" - Ist das die britische Version von "Inception"?

von Portrait von Desiree Borsky Desiree Borsky
Veröffentlicht am 7. August 2013

Es geht um echte Kunst und gefälschte Erinnerungen. Hat sich Kult-Regisseur Danny Boyle Ideen bei "Inception" abgeguckt? Der junge Kunst-Auktionär Simon (James McAvoy - „X-Men“) soll im Auftrag von Sammler Franck (Vincent Cassel - „Black Swan“) während einer Auktion ein Gemälde von Goya stehlen. Nichts läuft wie abgemacht, das Kunstwerk ist weg und Simon  erinnert sich, dank Francks Hieb auf seinen Kopf, an nichts.

Kult-Regisseur und Oscar-Preisträger Danny Boyle („Trainspotting“, „The Beach“, „Slumdog Millionär“, „127 Hours“) hat sich für sein neues Projekt charismatische Schauspieler geangelt, die er in die äußere Welt des luxuriösen Kunstgeschäfts und die innere Welt der Gedanken und Erinnerungen steckt. Simon weiß als einziger wo sich das gestohlene Gemälde Goyas befindet, leider hat er sein Gedächtnis durch die Prügelei von Franck verloren. Um seine Erinnerung aufzufrischen engagiert Franck eine 'Femme-Fatal', die begabte Psychologin Elizabeth (Rosario Dawson - „Grindhouse“), die sich auf Hypnose spezialisiert hat. Schon bald fällt es Simon schwer echte von falschen Erinnerungen zu unterscheiden.

Irgendwie wirkt dieses Szenario zwischen Wirklichkeit und Traum, Vertrauen und Wahnsinn, Wahrheit und Lüge bekannt. „Trance“ erinnert an „Inception“. Dem Trailer nach ist „Trance“ aber eher die humorvollere, britische Variante mit ausdrucksstarken Charakteren und eigener Rahmenhandlung. Es geht nicht direkt um Träume sondern um Erinnerung und das Unbewusste. Wenn auch nicht komplett neu - was ist das heute schon noch? - verspricht Boyle einen spannenden Dreiecks Psycho-Action-Film.

Ab morgen können wir in den deutschen Kinos überprüfen, ob „Trance“ ähnlich wie „Trainspotting“ oder „Slumdog Millionär“ Kultstatus erreicht.

"Trance - Gefährliche Erinnerung" - Ist das die britische Version von "Inception"?